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Start Chöre Aktuelles aus den Chören Camerata Carolina machte die Musik: 50 Jahre „Maison de Heidelberg” Montpellier
Camerata Carolina machte die Musik: 50 Jahre „Maison de Heidelberg” Montpellier Drucken E-Mail

VDKC-Mitgliedschor zu Gast in Frankreich

Thumbnail imageVom 05. bis 09.10.2016 waren 33 Sängerinnen und Sänger der Camerata Carolina, dem Kammerchor des Internationalen Studienzentrums der Universität Heidelberg, zu Gast in der Partnerstadt Montpellier. Auf Einladung und mit großzügiger Unterstützung der „Maison de Heidelberg“ musizierten sie anlässlich der Feierlichkeiten des 50-jährigen Jubiläums dieser Institution, die Teil sowohl der Städtepartnerschaft ist wie auch Teil der Partnerschaft zwischen den traditionsreichen und angesehenen Universitäten in beiden Städten; überdies galt es, die 55 Jahre dieser Städtepartnerschaft festlich zu begehen. Auch die Universität Heidelberg, das Studierendenwerk in Montpellier CROUS und private Förderer hatten die Reise finanziell unterstützt. Die musikalische Leitung hatte bei allen Veranstaltungen Professor Franz Wassermann, Musikdirektor an der Universität Heidelberg.

Während des Festaktes zum Jubiläum erklangen im ehrwürdigen Molière-Saal der Opéra Comédie als musikalische Intermezzi zwischen den Grußworten festliche und heitere Lieder verschiedener Epochen: Bachs Chor „Freut euch alle“ ebenso wie „I could have danced tonight“ aus dem Musical „My fair Lady“ mit einem strahlenden Sopran-Solo von Patricia Jackisch. Nicht fehlen durfte die voller Begeisterung vorgetragene Hymne der Universität Heidelberg. Zum Abschluss erklang „La Nuit“ von Rameau als Reverenz an die französischen Freunde. Monika Gradl brillierte dabei als Solistin, und die voll tönenden Bässe gaben dem Klang ein sattes Fundament.

Zuvor hatte der Chor beim Internationalen Fest auf dem Campus der Universität Paul Valéry gesungen. Auch hier war das Programm international bunt gemischt, mit dem Schwerpunkt auf heiterer Musik. Einige Studierende der Germanistik führten uns im Anschluss in Kleingruppen über den Campus, was die Fremdsprachenpraxis beider Seiten forderte und förderte.

Ein Workshop mit Chorleitungsstudierenden des Conservatoire brachte für alle Beteiligten neue Erfahrungen. Die Studierenden aus Montpellier versuchten sich darin, den für sie unbekannten Chor anzuleiten. Der gut geschulte Kammerchor reagierte gewandt und spendete den angehenden Dirigenten Beifall, Professor Wassermann gab ihnen stets konstruktives Feedback dazu. Aufschlussreich waren musikalische Experimente in historisierender wie auch romantisierender Aufführungspraxis; vor allem aber bestätigte sich wieder einmal, dass Musik eine internationale Sprache ist und Sprachbarrieren zu überwinden vermag.

Thumbnail imageIn den romanischen Mauern der alten Kathedrale Maguelone, direkt am Mittelmeer gelegen, nutzten wir die ausgezeichnete Akustik und musizierten vor einem beeindruckten Kreis an Besuchern, die uns gern zuhörten. Anschließend wagten sich einige Unerschrockene aus dem Chor noch in die Meeresfluten.

Den musikalischen Höhepunkt der Reise und des Jubiläumsprogramms der „Maison de Heidelberg“ bildete das Konzert in der Cathédrale St. Pierre am 8.10. Hier präsentierten wir unser Programm „Délicatesses Viennoises – Geistliche Musik von Komponisten aus Wien“. Die Bedingungen der lange nachhallenden gotischen Akustik harmonierten gut mit den Motetten, von denen einige für den Wiener Stefansdom komponiert sind. Zunächst erklang barocke und klassische Chormusik mit Begleitung einer Continuo-Gruppe: Thomas Dombrowski spielte Cello, während Simon Schimmack und Franz Wassermann sich an der Orgel abwechselten. Die Sopran-Soli in Mozarts „Laudate Dominum“ und Donizettis „Ave Maria“ gestaltete Milena Sachsenmaier mit großer Strahlkraft. Seine für ihn typische Transparenz und Fülle entfaltete der Kammerchor auch in der mächtigen Akustik der großen Kathedrale. Im a-capella-Teil des Konzerts bewies er bei „Der Herr ist König“ von Otto Nicolai oder bei den Motetten Anton Bruckners wieder eine beeindruckende Bandbreite an dynamischem Differenzierungsvermögen. Den Abschluss des Programms bildeten drei Motetten von Hugo Wolf; aus bis an ihre Grenzen ausgedehnter romantischer Harmonik zauberte die Camerata warmen und subtilen Klang. Nach großem Jubel des Publikums und stehenden Ovationen gaben wir noch als Zugaben Rheinbergers „Abendlied“ und Rameaus „La Nuit“.

Den Abschluss des Besuchs in Montpellier bildete die musikalische Gestaltung des Hochamts in der Kathedrale am Sonntag.

Vinzenz Gottlieb, Camerata Carolina
20.04.2017

 

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