BLACK FOLDER
Die ultimative Chormappe aus Kanada
Geschenk für Ehrungen:
BRONZEN VON E.G. Weinert

| Unna und Essen sind „very British" – A Proms Night im Frühjahr 2012 |
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Musikverein Unna und Universitätschor Essen zelebrieren englische Chormusik
Mit dem großen Chor von ca.180 Sängerinnen und Sängern konnte man sich an die pompösen, um imperialen Glanz bemühten Chorwerke von Edward Elgar und Hubert Parry heranwagen, die angesichts ihres groß besetzten Orchesterapparats einiges an Klangfülle, aber auch an differenziertem Gestaltungsvermögen verlangen – sonst wirken diese Werke einfach nur platt, von den manchmal arg chauvinistischen Originaltexten einmal ganz abgesehen. Einen reizvollen Kontrast dazu boten in diesem Programm die eher kammermusikalischen Volksliedbearbeitungen von Bob Chilcott und „Love Divine" von Howard Goodall als deutsche Erstaufführung (Goodall ist vor allem durch die Filmmusik zu „Mr. Bean" bekannt). Auch Hubert Parrys „Jerusalem" und ganz am Schluss ein von allen mitgesungenes „Auld Lang Syne" durften in einem „Proms"-Konzert natürlich nicht fehlen – ebenso wenig wie brillante, ambitionierte Orchesterstücke (in diesem Fall die Ouvertüre „Römischer Karneval" von Hector Berlioz und Richard Wagners „Rienzi"-Ouvertüre). Als Zentralwerk des Programms fungierte direkt vor der Pause Beethovens Chorfantasie op. 80.
Dr. Henning Thies Einzelne Stimmen zu diesem Projekt:
H.B. (Chorsängerin) „In der Stadthalle war eine tolle, lockere Stimmung, wie ich sie bisher noch nicht erlebt habe (außer in der Essener Philharmonie). Meine anfänglichen Bedenken sind völlig widerlegt worden." R.E. (Chorsängerin) „Durch den Hagener Vorläufer vor zwei Jahren mit der Moderation durch Rolf Seelmann-Eggebert war ich schon vorher positiv gestimmt. Im konkreten Unnaer Fall habe ich mich zwischendurch an einigen britisch- ›machtbewussten‹ Textstellen gestoßen. Doch die Heiterkeit, fast Ironie des gesamten Programms hat dazu geführt, dass ich diese Stellen zunehmend als Beispiel für eine vitalisierende patriotische Tradition empfunden habe, die keinem anderen schaden möchte." U.K. (Chorsänger) „Ich habe den Musikverein ja gar nicht wiedererkannt. Sonst bringt ihr meistens Klassiker von Mozart, Bach oder Händel in der Katharinenkirche. Toll war zum Beispiel damals der Messias mit Lichtinstallation. Aber jetzt in der Stadthalle, das war so locker und lebendig. Man ist richtig beschwingt da rausgekommen. Und trotzdem ein tolles Niveau. Macht so was ruhig öfter!" H.F. (langjähriger Zuhörer) „Bessere Werbung könnt ihr für euch doch gar nicht machen. Man hat richtig gemerkt, mit welcher Begeisterung ihr bei der Sache wart. Das hat die Leute auch zum Mitsingen animiert. Hoffentlich gewinnt ihr durch dieses Konzert viele neue Sänger. Wenn ich Zeit hätte, würde es mir sicher auch Spaß machen, bei euch mitzusingen." G.T. (Zuhörer)
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| CDs der Berliner Singakademie als Dank an die Stadt Zwickau |
Schumann für Zwickau
VDKC |
