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Start Service Werkeinführungen Lauridsen, Morten: Lux Aeterna
Lauridsen, Morten: Lux Aeterna Drucken E-Mail

Morten Lauridsen: Lux Aeterna

Lux Aeterna ist ein fünfsätziges Chorwerk des US-amerikanischen Komponisten Morten Lauridsen. Es ist für vier- bis siebenstimmigen gemischten Chor und Kammerorchester geschrieben; eine Aufführung dauert rund 25 Minuten. Die Besetzung fürs Kammerorchester lautet: 1 Flöte, 1 Oboe, 1 Klarinette in A, 1 Fagott, 2 Hörner und Streicher. Es gibt alternativ auch zwei Fassungen mit Orgel- oder Klavierbegleitung. Den fünf Sätzen sind jeweils verschiedene liturgische Texte mit Bezug auf das "ewige Licht" (lat. lux æterna) unterlegt. Es sind zudem aus der liturgischen Totenmesse die Ecksätze Introitus und Agnus Dei / Communio entlehnt, was zur Interpretation führte, Lauridsen habe analog zum Deutschen Requiem von Johannes Brahms ein Quasi-Requiem geschaffen, das Hoffnung und Trost spende (jedoch nicht nur für die Hinterbliebenen, wie es Brahms beabsichtigt hatte). Den drei Mittelsätzen liegt außerdem der Gedanke der Dreifaltigkeit zugrunde, indem sie liturgische Lobgesänge für den "Vater" (In te, Domine, speravi, 2. Satz), den "Sohn" (O nata lux, 3. Satz) und den "Heiligen Geist" (Veni, Sancte Spiritus, 4. Satz) beinhalten. icon Download für Mitglieder

 

Schlagzeilen

18. Deutsches Chorfestival in Zwickau

Vier spannende Festivaltage

Aufführung des War Requiems von Benjamin Britten im Zwickauer Dom Sankt Marien Vom 9. bis zum 12. Mai hat in Zwickau das 18. Deutsche Chorfestival stattgefunden. Mehr als 1.000 Chorsängerinnen und -sänger sind aus der ganzen Bundesrepublik in die sächsische Stadt gereist und haben sie mit elf fulminanten, mitreißenden Konzerten zum Klingen gebracht. Der Generalsekretär des ausrichtenden Verbandes Deutscher KonzertChöre, Ralf Schöne, zeigt sich von der Resonanz in der Stadt begeistert: „Der Funke ist definitiv übergesprungen, sowohl von den Musizierenden auf die Zwickauer als auch in die andere Richtung. Dieser Funke hatte sich vom Eröffnungskonzert im Konzert- und Ballhaus ‚Neue Welt’ wie ein Lauffeuer durch die Stadt verbreitet. Die beiden dort aufgeführten, eindrucksvollen  Werke ‚Orbe Rotundo’ und ‚Carmina Burana’ waren sicher auch ausschlaggebend dafür, dass das Zwickauer Publikum das Festival von Beginn an mit Spannung und Interesse verfolgt hat. Und die mitwirkenden Chöre sind begeistert gewesen von der großartigen Atmosphäre und der knisternden Stimmung, die an sämtlichen Konzertstätten herrschte.“

VDKC
13.05.2013