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Freiburger Oratorienchor feiert 40-jähriges Jubiläum Drucken E-Mail

Jubiläumskonzert mit Händels „Messiah“

Thumbnail imageDer Freiburger Oratorienchor, einer der renommierten Konzertchöre Freiburgs, feierte 2016 sein 40. Jubiläum. Doch wie kam es zur Gründung? Clemens Böhler, Musiklehrer an einem Freiburger Gymnasium und Leiter zweier Kirchenchöre, hatte bei einem Besuch in einer anderen Stadt das Konzert eines „Oratorienchores“ gehört und war daraufhin zur Auffassung gelangt, dass ein ähnlicher Chor die damals noch recht kleine Chorlandschaft in Freiburg bereichern würde. So beschloss er, einen solchen Konzertchor zu gründen. In Rolf Federer fand er einen geeigneten Partner für sein Unternehmen. Am 15. Januar 1976 gründeten sie offiziell den „Freiburger Oratorienchor“ als „lose Gemeinschaft“ ohne „Vereinsmeierei und Bürokratismus“. Clemens Böhler war für die künstlerische Leitung verantwortlich (und gleichzeitig der Financier), Rolf Federer übernahm die gesamte Administration (und war später länger als 10 Jahre der erste Vorsitzende). Die rund 70 Sängerinnen und Sänger der ersten Stunde stammten aus den beiden Kirchenchören sowie aus Plakatwerbung.

Das erste Konzert des neuen Chores fand am 10. Oktober 1976 in der St. Martinskirche in Freiburg statt, mit „Stabat Mater“ von F. Schubert als Freiburger Erstaufführung sowie „Stabat Mater“ von G. Rossini.

Um als gemeinnützig anerkannt zu werden und Zugang zu öffentlichen Geldern zu erhalten, ging es dann doch nicht ohne „Vereinsmeierei“. Daher verabschiedeten 7 Gründungsmitglieder kurz nach dem ersten Konzert die heute noch gültige Vereinssatzung und ließen den Chor ins Vereinsregister eintragen. Die Satzung besagt: Zweck des Freiburger Oratorienchores e.V.  „ist die Förderung von Kunst und Kultur. Dieser wird insbesondere verwirklicht durch die Pflege und Aufführung von überwiegend geistlicher Musik, vor allem musikgeschichtlich bedeutender und in Freiburg selten oder noch nicht aufgeführter Chorwerke.“ Mit diesem Grundsatz prägten die „Gründerväter und -mütter“ die künstlerische Ausrichtung, und dieser ist der Freiburger Oratorienchor bis heute treu geblieben.

So waren von den 54 Konzerten, die der Freiburger Oratorienchor in den 17 Jahren unter Leitung von Clemens Böhler aufführte, mehr als die Hälfte Freiburger Erstaufführungen, darunter viele Werke, die heute sozusagen zum Standardrepertoire eines Konzertchores zählen und daher auch oft zu hören sind, wie z. B. F. Mendelssohn-Bartholdy, „Paulus“ und „Lobgesang“;  J. S. Bach, „Magnificat“; A. Bruckner, „Messe f-moll“. Doch auch heute noch selten aufgeführte Werke wie A. Borodin, „Fürst Igor“; B. Britten, „War Requiem“; F. Martin, „Golgotha“ oder M. Bruch, „Moses“, brachte der Chor unter Leitung von Clemens Böhler zu Gehör.

Michael Kapsner (künstlerischer Leiter von 1993 - 1998, heute Professor an der Musikhochschule in Weimar) setzte diese Tradition mit den Aufführungen von E. Bloch, „Awodat Hakodesh“, W. Burkhard, „Das Gesicht Jesajas“ oder C. Franck, „Les Béatitudes“, fort. Sein Nachfolger Stephan Böllhoff (künstlerischer Leiter bis 2007) brachte mit E. Elgar, „The Dream of Gerontius“ und M. Tippett, „A Child of our Time“, zwei große Werke englischer Komponisten mit dem Freiburger Oratorienchor erstmalig in Freiburg zu Gehör, ebenso E. Kiem, „judicare saeculum“ oder M. Gusenbauer, „Bachs Weihnachtsoratorium für Kinder“.

Thumbnail imageSeit 2008 leitet Bernhard Gärtner den Freiburger Oratorienchor. Auch wenn es nach so vielen Jahren und durch die große Erweiterung der lebendigen Freiburger Chorlandschaft weniger Gelegenheit für eine lokale Erstaufführung gibt, findet sich immer wieder eine Rarität wie C. Loewe, „Hiob“, aufgeführt 2010. Ein Konzerthighlight in Freiburg war auch das im Jahr 2012 vom Freiburger Bachchor (unter der Leitung von Hans-Michael Beuerle) initiierte Gemeinschaftsprojekt mit der Aufführung „Das klagende Lied“ von G. Mahler in der dreisätzigen Urfassung von 1880 zusammen mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg.

Die Erarbeitung und Aufführung dieser Werke wurden und werden von den künstlerischen Leitern angeregt und geprägt, doch zu 40 Jahren Chortradition gehören auch Sängerinnen und Sänger, die diese Arbeit in vielen Proben mittragen und darüber hinaus sowohl finanziell durch Eigenspenden als auch organisatorisch den Konzertbetrieb ermöglichen und aufrechterhalten!

Das Jubiläumskonzert fand am 12. Juni 2016 mit G. F. Händel, „Messiah“, statt. Weshalb nun gerade zum Jubiläum ein so bekanntes Werk wie „Messiah“, gegenläufig zum Grundsatz des Freiburger Oratorienchors? Zum einen hat der festliche Charakter dieses Oratoriums und die hohe Beliebtheit beim Publikum dazu bewegt, zum anderen war das Werk - wiewohl in der Mozartfassung im Jahr 1977 als Freiburger Erstaufführung (!) zu Gehör gebracht - in seiner Originalfassung eine Erstaufführung für den Freiburger Oratorienchor. Die Zuhörer und die Presse dankten mit großen Beifall.

Susanne Schmid, Freiburger Oratorienchor
09.12.2016
 

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VDKC-Handbuch „Chorsinfonik Werkkunde“ trifft ein

Druck der Neuauflage abgeschlossen

Thumbnail imageRund eine halbe Tonne Papier rollt über die Ladefläche des LKW, als die 4. Auflage des Bandes „Chorsinfonik Werkkunde“ im Archiv des VDKC-Generalsekretariates eintrifft. „Gut ein halbes Jahr haben wir am Layout gearbeitet, nun können wir das Buch in den Händen halten“, freut sich Katrin Petlusch, die den Innenteil des Buches layoutet hat.

Weitere Informationen zu dem Titel hier.

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30.11.2017

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