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200. Jubiläum des Magdeburger Domchores: Anerkennung durch die Zelter-Plakette Drucken E-Mail

Ein Festjahr im Zeichen der Chormusik im Dom zu Magdeburg

Thumbnail image1819-2019: dieser sehr beeindruckende Zeitabschnitt markiert das 200-jährige Domchorjubiläum nach der Wiedergründung des Chores, aber der Chorgesang im Magdeburger Dom geht noch viel weiter zurück bis zu seinen Anfängen ins 10. Jahrhundert.

In diesem Jahr wird das Jubiläum mit zahlreichen großen musikalischen Werken begangen, so fand bereits am 6. Januar fast auf den Gründungstag genau das Eröffnungskonzert des Jubiläumsjahres im Remter des Domes statt mit der Aufführung der Harmoniemesse von Haydn und des Te Deums von Hasse.

Die Geschichte des Magdeburger Domchores war in den Jahrhunderten geprägt von zahlreichen Höhepunkten mit der Aufführung großer Werke, aber auch durch herbe Einschnitte in den politischen Rahmenbedingungen konfrontiert. Am Anfang des 19. Jahrhunderts stand zunächst das Ende des Domchores durch die napoleonische Aufhebung des Domstiftes im Raum durch den Wegfall der Choreinkünfte, aber dank der Kabinettsordnung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. war die Neugründung, die bis ins heutige 21. Jahrhundert anhält, möglich.

1818/19 konnte Johann Joachim Wachsmann, Neugründer und Reorganisator des Domchores, neue Statuten des Chorlebens mit Hilfe seines Lehrers Karl Friedrich Zelter aufstellen und es bestand eine persönliche Bindung zu Zelter, sodass sich mit der Anerkennung der Zelter-Plakette im Jubiläumsjahr der geschichtliche Kreis schließt.

Einen bedeutenden Einschnitt in der Domchorhistorie stellte allerdings auch der 1. Weltkrieg dar, wo der bisher sehr sangesstarke Chor Nachwuchsprobleme bekam und sich erstmals Frauenstimmen zur Mitwirkung öffnete und somit die Grundsteine für die heutigen Chorstrukturen mit ihren verschiedenen Chorgruppen legte.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts erhielten die Kantoren des Domchores eine kirchenmusikalische Ausbildung mit Abschluss an einem entsprechenden Institut und erlernten u.a. auch das Orgelspiel, sodass sie musikalisch sehr vielfältige Werke einstudieren konnten und auch die eigene Begleitung kein Problem darstellte.

Die Höhepunkte der Domchorarbeit lagen immer darin, zeitgeschichtlich bedeutende Chorwerke renommierter Komponisten unter Einbeziehung eines Orchesters und Solisten aufzuführen. Einen wichtigen Punkt bildeten auch seit jeher musikalische Kooperationen und Austausch mit anderen Chören, sodass zahlreiche Chorreisen den Domchor u.a. nach Italien, in die Schweiz, Israel, Frankreich, Tschechien, Dänemark, Finnland und England führten. Selbst in den schwierigen DDR-Zeiten wurden Chorreisen ermöglicht und der Magdeburger Domchor trug die Musik hinaus in die Welt.

Neben der Aufführung großer Werke wie Haydns Schöpfung und Mendelssohns Elias unter Beteiligung des Domchores erfolgten auch immer Uraufführungen neuer Kompositionen von Domchorleitern, wie z. B. der 150. Psalm von Chemin-Petit, den er zur 1000-jährigen Feier der Errichtung des Domes 1955 komponiert hatte oder auch Barry Jordans große oratorische Komposition „Die Eiche im Dom“ von 2009, die auf Ernst Barlachs berühmtes „Denkmal des Krieges“ im Dom Bezug nimmt. Auch das Komponieren eigener Motetten bzw. neuer Sätze für Choräle gehörte von jeher zum Handwerkszeug aller Domchorleiter, auch der in früheren Jahrhunderten.

Nach sehr verdienten Chorleitern wie Bernhard Henking, Hans Chemin-Petit, Gerhard Bremsteller und Günter Hoff übernahm schließlich Barry Jordan 1994 die Leitung des Magdeburger Domchores.

Barry Jordan ist es zu verdanken, dass er nach der Wiedervereinigung in einer offenen, immer stärker säkularer werdenden Gesellschaft die Kathedralchorarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in ihrer Vielfalt auf hohem Niveau weiterführte, auch wenn die räumlichen, personellen und finanziellen Bedingungen keineswegs leicht waren und sind.

Heute existiert der Domchor als generationsübergreifender Chor, was ihn auszeichnet, da bereits mit der Ausbildung der Grundschulkinder in der Domsingschule unter Leitung Sabine Lattorfs begonnen wird, diese dann weiterführend im Katharinen- und Mauritiuschor, anschließend in der Jungen Kantorei und schließlich im Motettenchor oder aber dem neu gegründeten Oratorienchor ihren musikalischen Platz finden können.

Thumbnail imageIm Festjahr wird der Domchor die Aufführung der H-Moll Messe von J.S. Bach in der Konzerthalle „Georg Philipp Telemann“ im Kloster Unser Lieben Frauen am 18. Mai um 19.30 Uhr präsentieren, welche vor vielen Jahren schon einmal durch den Domchor aufgeführt wurde und dieser musikalische Meilenstein beim Jubiläum nicht fehlen darf. Als weiteres Großprojekt kann dem Deutschem Requiem von Johannes Brahms am 19. Oktober, 19.30 Uhr im Hauptschiff des Domes gelauscht werden.

Bereits jetzt im Frühjahr soll der Magdeburger Domchor als besondere Auszeichnung die Zelter-Plakette zuerkannt bekommen, welche eine Würdigung der jahrhundertelangen qualitätsvollen Chorarbeit darstellt.

Isabel Tönniges, Magdeburger Domchor
11.03.2019

 

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