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Musikleben in Deutschland: Neues Standardwerk zum Musikleben Drucken E-Mail

Deutsches Musikinformationszentrum legt umfassende Dokumentation zu Strukturen und jüngeren Entwicklungen des Musiklebens vor

Thumbnail imageMit „Musikleben in Deutschland“ veröffentlicht das Deutsche Musikinformationszentrum eine umfassende Dokumentation zu Strukturen und jüngeren Entwicklungen des Musiklebens. Wie viele Menschen musizieren in Deutschland? Was sind die beliebtesten Musikrichtungen, und welche Trends zeichnen sich für die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen ab? Welchen Stellenwert hat der Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen? Wie oft besuchen Menschen Musikveranstaltungen, und wie viel Geld geben sie dafür aus?

Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums legt das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), eine Einrichtung des Deutschen Musikrats, ein neues Kompendium „Musikleben in Deutschland“ vor, das auf 620 Seiten Hintergrundwissen und Daten zur Musikkultur in Deutschland bündelt. In 22 Beiträgen beschreiben Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft, Kulturpolitik und Musikpraxis kenntnisreich gegenwärtige Strukturen und jüngste Entwicklungen des Musiklebens in seinen zentralen Bereichen und liefern so eine umfassende Bestandsaufnahme des Musiklands Deutschland.

Interessierte erfahren, unter welchen Bedingungen Konzerthäuser, Musiktheater und Museen arbeiten, welche Rolle die Musik im Rundfunk spielt, wie sich die Anforderungen bei der musikalischen Berufsausbildung verändert haben, unter welchem finanziellen Druck freie Ensembles arbeiten und wie sich die einzelnen Branchen der Musikwirtschaft entwickeln. Mehr als 50 Statistiken und topografische Darstellungen sowie zahlreiche QR-Codes mit Verlinkungen auf weiterführende Quellen sorgen für einen detaillierten Einblick in die einzelnen Themenbereiche. Die Beiträge sind reich bebildert und vermitteln auch visuell einen Eindruck von der Vielfalt der musikkulturellen Infrastruktur in Deutschland – über 160 Institutionen haben dafür Material zur Verfügung gestellt.

Einige Daten und Fakten veranschaulichen beispielsweise den Bereich "Musikvermittlung/Amateurmusizieren":

  • Unter Kindern und Jugendlichen gehört das aktive Musizieren zu den beliebten Freizeitbeschäftigungen: Knapp 30 Prozent der 17-Jährigen musizierten 2015 regelmäßig, 2005 waren es nur 19 Prozent. In Familien mit Kindern unter sechs Jahren wird besonders häufig gemeinsam gesungen: Mehr als drei Viertel der Kinder sangen 2014 mehrmals pro Woche, davon etwas mehr Mädchen (80,9 Prozent) als Jungen (73,7 Prozent).
  • Insgesamt musizieren schätzungsweise 14 Millionen Menschen in Deutschland in ihrer Freizeit. Regionale Vereine und Organisationen des Amateurmusizierens haben im Jahr 2017 mehr als 60.000 Musikveranstaltungen und Konzerte bei der GEMA angemeldet. Chor- und Ensemblelandschaft differenzieren sich immer weiter aus: Viele Gruppierungen sind auf bestimmte Stilrichtungen und Repertoires, einzelne Altersgruppen oder ein soziales Umfeld „spezialisiert“; häufig ersetzen auch projektbezogene Ensembles die vielerorts einst langfristig verbindlichen musikalisch-sozialen Bindungen.
  • Knapp 3,7 Millionen Mitglieder zählten die Verbände des Amateurmusizierens 2017/18; etwa 2,9 Millionen Menschen musizierten davon aktiv in Ensembles und Chören. Zu ihnen zählten etwa 2,1 Millionen Sänger*innen und knapp 800.000 Instrumentalist*innen. Die Ensembles der evangelischen und katholischen Kirche besaßen dabei mit ihren insgesamt rund 850.000 Mitgliedern einen bedeutenden Stellenwert.
  • Musikvermittlung wird bei Veranstaltern immer wichtiger: Die jährliche Zahl der konzertpädagogischen Angebote öffentlich finanzierter Orchester sowie Rundfunkensembles in Deutschland hat sich zwischen 2003 und 2016 mehr als verdoppelt; und die meisten Konzerthäuser und Orchester haben wenigstens eine*n Mitarbeiter*in für die Planung und Durchführung ihrer Vermittlungsangebote. Mit 21 Mitarbeiter*innen verfügt die Elbphilharmonie Hamburg aktuell über die größte Education-Abteilung im deutschsprachigen Raum.

„Mit ‚Musikleben in Deutschland‘ legt das Deutsche Musikinformationszentrum auf der Grundlage seiner seit zwei Jahrzehnten sorgfältig recherchierten und aufbereiteten Daten und Fakten ein repräsentatives Werk vor, das einmal mehr die Bedeutung Deutschlands als Land der Musik herausstellt“, so der Präsident des Deutschen Musikrats, Professor Martin Maria Krüger. „Die Publikation basiert wesentlich auf der fachlichen Expertise des großen Netzwerks des Deutschen Musikrats. Sie kann schon jetzt als neues Standardwerk gelten, das in keinem Bücherregal fehlen sollte.“

„Wir freuen uns, mit dieser Dokumentation auch eine fundierte Grundlage für den kulturpolitischen Diskurs in Deutschland bereitzustellen, in dem es darum geht, die Herausforderungen für die Zukunft zu benennen und neue musikpolitische Akzente zu setzen“, erläuterte Stephan Schulmeistrat, Leiter des MIZ, anlässlich der Präsentation des Bands auf der Leipziger Buchmesse. „Die Bestandsaufnahme zeigt, dass trotz der beeindruckenden Dichte und Vielfalt des Musiklebens, für welche Deutschland international hohe Anerkennung erfährt, auch deutliche Erosionserscheinungen zu beobachten sind, etwa durch die zunehmend ungesicherte Kontinuität musikalischer Grundbildung an allgemeinbildenden Schulen oder die prekäre finanzielle Situation, in der viele freischaffende Musikerinnen und Musiker derzeit arbeiten.“

„Musikleben in Deutschland“ bietet reichen Lesestoff und detailliertes Hintergrundwissen für ein breites Publikum: Fachleute aus Wissenschaft, Kulturpolitik und Medien, Musikprofis und -amateure sowie die am Musikleben interessierte Öffentlichkeit.

Informationen:
Deutscher Musikrat gemeinnützige Projektgesellschaft mbH / Deutsches Musikinformationszentrum (MIZ) 2019 (Hrsg): Musikleben in Deutschland | MIZ | ISBN 978-3-9820705-0-6, Versand- und Servicepauschale (für Paketversand inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer): innerhalb Deutschlands Euro 10,00, innerhalb der EU Euro 14,50, außerhalb der EU Euro 20,00 | Bestellung

Stephan Schulmeistrat, MIZ
29.04.2019

 

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