Antonín Dvořák: Stabat Mater
- Kalender
- Konzert
- Datum
- 06.04.2025 18:00 - 19:30
- Eintritt
- Tickets
- Link zum Ticketverkauf
- https://www.reservix.de/tickets-antonn-dvork-stabat-mater-in-wangen-im-allgaeu-festsaal-der-waldorfschule-am-6-4-2025/e2383730
- Chor
- Oratorienchor Wangen
Beschreibung
Der Oratorienchor Wangen bringt unter der Leitung von Friedrich-Wilhelm Möller gemeinsam mit vier renommierten Solistinnen und Solisten und einem großen Projektorchester zweimal das „Stabat Mater“ des tschechischen Komponisten Antonín Dvořák zur Aufführung: am Samstag, 5. April in der Nikolaikirche in Isny und am Sonntag 6. April in der Waldorfschule in Wangen. Konzertbeginn ist jeweils um 18.00 Uhr, in Wangen gibt es zusätzlich um 17.15 eine Einführung durch Friedrich-Wilhelm Möller. Die Sopranistin Theresa Gauß, die Altistin Nina Maria Edelmann, der Tenor Timo Rößner und der Bass Reuben Willcox sind dem Dirigenten und dem Oratorienchor seit langem verbunden. Im Orchester musizieren Musikerinnen und Musiker aus dem Allgäu und aus Vorarlberg, Musikschüler und Studierende haben die Möglichkeit, an der Seite ihrer Lehrkräfte Orchestererfahrung zu sammeln und ein bedeutendes Werk wie Dvořáks „Stabat mater“ kennenzulernen. Damit verwirklicht der Oratorienchor einmal mehr sein Anliegen, den musikalischen Nachwuchs zu fördern und grenzüberschreitend zu wirken.
Das mittelalterliche Gedicht „Stabat mater dolorosa“ schildert in bewegenden gereimten Worten den Schmerz der Gottesmutter Maria unter dem Kreuz Jesu und die Reaktion des betenden Christen darauf: Die Gläubigen werden aufgefordert, durch Anteilnahme und Mit-Leiden Stellung zu beziehen. Unter den zahlreichen Vertonungen des geistlichen Gedichts ist Dvořáks rund 90 Minuten dauerndes Werk vielleicht die ausdrucksvollste: Der tschechische Komponist schuf sein „Stabat Mater“ in den Jahren 1876/77 aus innerem Drang, hatte er doch innerhalb kurzer Zeit drei seiner Kinder verloren und als gläubiger Mensch Trost in dem bekannten Text gefunden. Die kompositorischen Mittel sind ungemein reich, mal klingt es schlicht und innig im Chor, mal gibt es intensive und dramatische Wechselwirkungen zwischen Solo und Chor, mal klingt es wie ein Volkslied. Dvořák spannt einen großen Bogen über die insgesamt 10 Teile des Werks, den überwiegend lyrisch gehaltenen Sätzen steht im letzten Satz eine grandiose Steigerung und Überhöhung mit der Vorstellung des Paradieses („paradisi gloria“) und dem acht- bis zwölfstimmig gesetzten „Amen“ gegenüber. Trauer und Schmerz sind durch Hoffnung und Zuversicht überwunden. Als das „Stabat Mater“ am 23. Dezember 1880 in Prag erstmals aufgeführt wurde, erlebte es einen überwältigenden Erfolg, der wesentlich zur dauerhaften Festigung der Beliebtheit von Dvořáks Musik beitrug.
Aufführungen:
Samstag, 5. April 2025, 18.00 Uhr, Nikolaikirche Isny
Sonntag, 6. April, 18.00 Uhr, Waldorfschule Wangen. Konzerteinführung durch F.W. Möller um 17.15 Uhr. Karten zum Preis von 25.- und 30.- Euro, ermäßigt (bis 25 Jahre und bei Schwerbehinderung) 16.- und 20.- Euro, Kinder bis 15 Jahre 10 €. Vorverkauf über Gästeamt Wangen, Bindstraße 10 (Tel. 07522 74211) und Isny Info, Marktplatz 2 (07562 9999050) und online unter www.reservix.de



