Anton Bruckner "Te deum" und Messe Nr.3 f-Moll"

Standortinformationen

Straße
Kirchenstrasse 8
Stadt
25524 Itzehoe
Bundesland
Schleswig-Holstein
Land
Deutschland

Die Stadtkirche St. Laurentii im Zentrum von Itzehoe ist das größte sakrale Bauwerk der Stadt. Sie wurde von 1716 bis 1718 als barocker Backsteinsaalbau mit einem weit gespannten Holztonnengewölbe errichtet und ersetzte eine zweischiffige gotische Hallenkirche, die beim Stadtbrand von 1657 (im Dänisch-Schwedischen Krieg) weitgehend vernichtet und danach nur provisorisch wiederhergestellt worden war. Aus dieser Zwischenzeit stammen der große Altar aus der Werkstatt des Hamburger Holzschnitzers Hein Baxmann, der 24 Szenen aus der Heilsgeschichte zeigt, sowie die Kanzel, die ursprünglich mittig an dem 1962 beseitigten Lettner angebracht war. Unter der Kirche befinden sich Grüfte mit Metallsärgen von Stiftsdamen des Adeligen Klosters Itzehoe und Mitgliedern der Reichsgräflichen Familie Rantzau.

Der Namensgeber der Kirche – Laurentius – war der Diakon an der Seite des Bischofs Sixtus II. von Rom. Er starb als Märtyrer und wurde auf einem eisernen Rost bei lebendigem Leibe vebrannt. Seine sterblichen Reste sind in San Lorenzo fuori le mura in Rom beigesetzt. Dieser Heilige war der von der abendländischen wie von der östlichen Kirche am meisten verehrte unter den zahlreichen frühchristlichen Märtyrern. Durch den Sieg Ottos des Großen über die Ungarn 955, dem Tag des Hl. Laurentius, wurde dieser auch in Deutschland sehr populär.

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