Consolation - Trost
Beschreibung
Der Titel des Programms bezieht sich auf die Klavierstücke "Consolation" von Franz Liszt. Alphonse de Lamartine (1790 - 1869), welcher Liszt stark beeinflusste, schrieb 1830 das Gedicht "Consolation" (Trost) in seiner "Hamonies poetiques et religieuses". Liszt stellt dieses Gedicht in seinem Klavierzyklus "Consolation" als Motto voran.
In Zeiten der politischen Krisen, Kriege und Herausforderungen sucht der Mensch Trost. Musik wirkt wie eine kurzzeitige Befreiung, wie eine Unterbrechung. Die Welt der Töne und des Gesangs verfügt zuweilen über eine Überlebensstrategie. Johann Sebastian Bach appelliert daran, zu singen und zu beten. Denn "Wir machen unser Kreutz und Leid, nur größer durch die Traurigkeit", heisst es in seinem Choral "Wer nur den lieben Gott lässt walten".
In dem vorwiegend geistlichen Programm u. a. mit den Werken von Pierre Villette, "Notre Pere d'Aix" und Gabriel Faure, "Cantique de Jean Racine", wird die rastlose Bewegung unterbrochen. Passend zur Passionszeit kehrt Besinnung ein, Sorgen und Ängste verfliegen für eine Weile. Wir fühlen uns ein wenig getröstet. "Trost", so nennt Max Reger eine seiner Kompositionen.
Die Kraft der Musik liegt nicht in den Worten, sondern in den Klängen. Sie bestärkt die Hoffnung, "Hope" (Christoper Tin) auf Frieden in der Welt, "Verleih uns Frieden gnädiglich" (F. Mendelssohn-Bartholdy).
Standortinformationen
Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49, 55116 Mainz
- Straße
- Große Bleiche
- Stadt
- 55116 Mainz
- Bundesland
- Rheinland-Pfalz
- Land
- Deutschland



