Panorama
Konzertchor Darmstadt: Der Messias Superstar macht seinem Namen alle Ehre
Publikumserfolg mit Fusion aus Klassik und Jazz
Der Konzertchor Darmstadt konnte mit seinen drei Aufführungen von Messias Superstar im Februar und März diesen Jahres einen Publikumserfolg feiern. Die Idee und Konzeption der Neubearbeitung des berühmten Messias von G. F. Händel stammt von Kilian Forster, das Arrangement für großen Chor, Männerquintett, Big Band und Jazz-Trio übernahm Tobias Forster. In dem modernen Werk wurden verschiedene Jazzformen und Gospelklänge gekonnt mit Händels Original verbunden, dargeboten vom Konzertchor Darmstadt, den Dresdner Klazz Brothers, dem Vokalartistenensemble vocaldente und dem Landes Jugend Jazz Orchester Hessen. Die beiden renommierten Vokal-Solistinnen Jocelyn B. Smith und Lorraine Hinds ergänzten diese aufwendige Besetzung perfekt.
Benedikt Haag neuer künstlerischer Leiter des Amadeus-Chores Neuendettelsau
Haag löst langjährigen Leiter Nicol Matt ab
Der Amadeus-Chor hat am 17. März 2013 Benedikt Haag zu seinem neuen künstlerischen Leiter gewählt. Haag konnte sich gegen vier Kandidaten, die sich nach einer Auswahl aus knapp 60 Bewerbungen im Rahmen von Probedirigaten präsentierten, durchsetzen und wurde in geheimer Wahl von den aktiven Sängern des Chores als neuer Dirigent bestimmt. Benedikt Haag folgt auf Nicol Matt, der den Amadeus-Chor knapp 12 Jahre geleitet hat.
Die Welt ist Klang - Spektakuläres Konzert von Chorason
Konzertprojekt von Uwe Ungerer
Ein ausgefallenes Konzertereignis des noch „frischen“ VDKC-Mitgliedschores Chorason war am 8. und 9. März 2013 unter Leitung von Uwe Ungerer in Mainstockheim zu erleben.
Uwe Ungerers besonderer Chorevent mixte Mittelalter und Gegenwart, Experimentelles und Traditionelles, Poppiges und Klassisches, sowie Religiöses und Esoterisches zu einem originellen Konzertereignis.
Kinostart am 14.03.2013: Song for Marion
Britischer Film beschreibt die emotionale Kraft des Singens
„Es geht nicht ums Gewinnen oder Verlieren, deshalb tun wir das nicht. - Und weswegen tut ihr es dann? - Wenn Sie sich mal die Mühe machen würden und vorbei kommen würden und in die Gesichter von Marion und den anderen sehen würden, würden Sie diese Frage nicht stellen."
So heißt es in einem Dialog zwischen dem grimmig wirkenden Rentner Arthur und der jungen Chorleiterin Elisabeth. Sie reden über einen Chor. Doch nicht irgendeinen Chor, sondern einer Gruppe von Rentnern, bei denen auch mal Lieder von Motörhead, Chaka Khan oder Salt-n-Pepa angestimmt werden.
Marion, Arthurs Ehefrau, deren größter Lebensinhalt aus Singen besteht, ist erkrankt. Trotzdem fährt sie regelmäßig voller Elan und Energie zu den Proben ihres Chors. Da der Chor bei einem Wettbewerb antreten will, übt sie akribisch, während Arthur nicht verstehen kann, warum Marion freiwillig ihre wertvolle Zeit an diese in seinen Augen peinliche Prozedur verschwendet. Doch Marions Liebe zum Gesang ist trotz schwerer Krankheit unerschütterlich und so unterstützt Arthur sie widerwillig dabei. Die junge Chorleiterin Elisabeth (Gemma Arterton) sieht in Arthur etwas Besonderes und will ihn unbedingt und gegen seinen vehementen Widerstand in ihren Chor aufnehmen. Hartnäckig bearbeitet sie Arthur und im Laufe der Zeit findet dieser seine verloren geglaubte Lebensfreude wieder. So kommt es schließlich, dass Arthur auch die wunderbare Welt des Chorgesangs entdeckt – eine Entdeckung, die sich auch positiv auf das Verhältnis zu seinem Sohn James ausübt, zu dem er vorerst eine sehr distanzierte Beziehung hatte. Denn Arthur beginnt zu verstehen, dass es nie zu spät ist für Veränderungen.



