Panorama
10 Jahre Wirken für den VDKC
Gratulation an VDKC-Generalsekretär Ralf Schöne
Zum 10-jährigen Dienstjubiläum von VDKC-Generalsekretär Ralf Schöne gratulierte VDKC-Präsident Hans-Willi Hefekäuser im Namen des Verbandes Deutscher KonzertChöre auf das Herzlichste. Ralf Schöne war 2000 in der Nachfolge von Heribert Allen als Bundesgeschäftsführer zum VDKC gekommen. 2004 wurde er als VDKC-Generalsekretär eingesetzt und kümmert sich seit dem um die Belange des Verbandes zwischen Mitgliedschören, Gremien, Dienstleistungen, Publikationen, Internetauftritt und Deutschem Chorfestival.
„Herr Schöne hat viel bewegt in den vergangenen 10 Jahren. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir heute dort stehen, wo wir sind: ein zwar verhältnismäßig kleiner, aber als wichtig und bedeutend anerkannter Chormusik-Verband mit hohem Anspruch und nach wie vor wachsender Mitgliederzahl. Ralf Schöne hat die Arbeit, das Gesicht und das Auftreten des VDKC verändert und modernisiert und in nahezu unglaublichem Einsatz jede Aufgabe angenommen und aufgegriffen, die es zu erledigen galt… Wir sind Ralf Schöne deshalb zu außerordentlichem Dank verpflichtet… Ad multos annos.“
Der Generalsekretär ist der einzige Angestellte des Verbandes. In den VDKC-Gremien Bundesvorstand, Künstlerischer Beirat und Landesvorstände engagieren sich rund 35 Personen ehrenamtlich.
VDKC
01.07.2010
Chordirigentische und chorsängerische Weiterbildung – wofür und für wen?
Lernen - ein Leben lang
Lebenslange Neugier an den Dingen, die einen umtreiben, stete Lust zu Weiterbildung und Weiterentwicklung sowie aktive kulturelle Betätigung sind drei Eigenschaften, die wir – neben anderen – gemeinhin mit dem idealen Menschen in unserer Kulturgesellschaft verbinden. Das Angebot an musikalischen Kursen für Freizeitgestaltung und/oder Weiterbildung ist landauf landab entsprechend groß. Chorsingen und Chordirigieren spielen dabei eine wichtige Rolle. Hauptanbieter sind die Musikhochschulen und Musikschulen, gemeinnützige eingetragene Vereine zur Bildungs- oder Musikförderung, private Initiativen und nicht zuletzt die Chorverbände in unserem Land.
Konzertideen von Profis: KlangBilder in Berlin
KlangBilder-Konzerte in der Gemäldegalerie verbinden Malerei und Musik
Die Idee, an einem Ort reiner Schöngeistigkeit verschiedene Kunstformen miteinander zu verbinden, um deren Gehalt gleichsam zu erhöhen, ist keineswegs neu. Und doch macht es Freude und stiftet Sinn, wenn derartiges immer wieder einmal geschieht. Seit Jahren ist die roc (Rundfunk Orchester und Chöre GmbH) berlin bekannt dafür, jenseits der Philharmonie Berlin auch ungewöhnliche Orte mit ihren vier Ensembles Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Rundfunkchor Berlin und RIAS Kammerchor sowie den zahlreichen Kammermusikensembles zu bespielen.
Der Botanische Garten, die Galopprennbahn Hoppegarten, der Kunst-Raum des Deutschen Bundestages, der Otto-Braun-Saal in der Staatsbibliothek, das Atrium der Deutschen Bank, der Treptower, das Kunsthaus Tacheles und eben jenes Kulturforum am Potsdamer Platz gehören dazu.
Die Berliner Gemäldegalerie am Kulturforum bildet den perfekten Hintergrund für einen Doppelgenuss von bildender und darstellender Kunst. Malerei und Musik ergänzen sich in der Konzertreihe "KlangBilder" der roc berlin in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Museen zu Berlin und der Stiftung St. Matthäus ebenso logisch wie harmonisch. Die roc-Konzertreihe "KlangBilder" widmet sich den Fragen nach der menschlichen Existenz im Licht des christlichen Glaubens und stellt bewusst Werke des 20. und 21. Jahrhunderts Werken der Renaissance und des Barock gegenüber.
40 Jahre Württembergischer Kammerchor
Mit Hübner, Schumann und Verdi ins Jubiläumsjahr
„Einer der jüngsten Chöre Stuttgarts wird 40 Jahre alt. Diese Aussage klingt nach einem Widerspruch in sich, ist aber doch nicht weniger als die Definition dessen, was den Württembergischen Kammerchor auszeichnet", schreibt Prof. Dr. Werner Heinrichs, Rektor der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, in seinem Grußwort zum Jubiläumskonzert. Und in der Tat gehört zum Selbstverständnis des Chores, dass das Durchschnittsalter der Sängerinnen und Sänger zwischen 25 und 30 Jahren liegt. Dies hat zum einen damit zu tun, dass der künstlerische Leiter und Chorgründer Prof. Dieter Kurz an der eben genannten Hochschule unterrichtet und zum anderen, dass ehemalige Studierende, aber auch anderwärtig musikalisch ausgebildete Interessenten den Klangkörper bereichern. Das Klangbild wird an einer langen Tradition gemessen, jedoch stetig erneuert und verändert.



