Panorama
Thomas Synofzik: Robert Schumanns Chormusik
Teil X: Geistliche Werke der rheinischen Jahre (II)
Requiem op. 148
Nur eine Woche nach Orchestration der Missa sacra wandte sich Schumann ab Ende April 1852 der Vertonung der Totenmesse zu, in nicht einmal zwei Wochen ist das Werk skizziert. Im Vergleich zu Vorbildern wie Mozart, Cherubini und Berlioz, deren Requiem-Vertonungen Schumann kannte, entscheidet sich Schumann für eine stark geraffte Anlage mit einer Gesamtlänge von knapp 35 Minuten. Wie bei Mozart und Berlioz erklingen die Worte „Requiem aeternam“ nur als Introitus zu Beginn, auf die Wiederholung als Graduale wird verzichtet. Ebenso unterschlägt Schumann die Wiederholungen der Antiphon „Quam olim Abrahae“ nach dem Hostias[1] und des Hosanna nach dem Benedictus – auch dies hat eine Parallele bei Berlioz, der allerdings das Benedictus komplett unvertont lässt.
Satzungsänderung wegen Aufwandsentschädigung
Zahlung von Aufwandsentschädigungen an Funktionsträger
Das Bundesfinanzministerium hat in mehreren Rundschreiben mitgeteilt, dass die Zahlung von Aufwandsentschädigungen an Funktionsträger gemeinnütziger Vereine und Verbände nur noch dann für die weitere Anerkennung der Gemeinnützigkeit unschädlich ist, wenn die Vereins- oder Verbandssatzung eine entsprechende Ermächtigung enthält. Die Anpassung der Satzung ist bis spätestens 31.12.2010 vorzunehmen.
Soweit Aufwandsentschädigungen an ehrenamtliche Vorsitzende / Präsidenten und / oder an ehrenamtliche Geschäftsführer gezahlt werden, die Satzung aber keinerlei diesbezügliche Ermächtigung enthält, muss die Satzung daher angepasst werden.
Weihnachten ist vorbei, es lebe Weihnachten!
Andreas Bomba im Gespräch mit Helmuth Rilling
Weihnachten ist vorbei, es lebe Weihnachten! Jedenfalls bei der kommenden Bachwoche Stuttgart. Auch wenn es draußen noch schneien und kalt und unwirtlich sein mag – dieses Werk ohne den Kontext von Krippe, Christbaum und Lebkuchen berührt manchen merkwürdig, während Aufführungen der Bachschen Passionsmusiken im Sommer oder Herbst kaum mehr ein Problem darstellen. Das Weihnachtsoratorium ist eben ein besonderes Stück, und gerade deshalb verdient es eine eingehende Beschäftigung abseits vom Trubel seiner kirchenjahreszeitlichen Bestimmung.
„Die Eiche im Dom – Szenen deutscher Geschichte“
Eine Uraufführung von Barry Jordan im Magdeburger Dom
Anläßlich der 800-Jahr-Feier des Magdeburger Doms erhielt der dortige Domkantor, KMD Barry Jordan, den Auftrag zur Komposition einer Festmusik. Den Text dafür verfaßte der bekannte Schriftsteller und Journalist Arnim Juhre, der sich dazu durch das von Ernst Barlach 1929 geschaffene Magdeburger Ehrenmal für die Toten des 1. Weltkriegs inspirieren ließ. Jordan schuf ein Oratorium für Chor, Solisten und Orchester, dessen Uraufführung am 26. September des Jubiläumsjahres 2009 im Dom stattfand.
Veranstaltungen der Mitgliedschöre
Konzert zum Gedenken an die Bombardierung von Cottbus 1945, K. Jenkins, "The Armed Man"
18.02.2026
19:30
-
21:00
Singakademie Cottbus
Entre ciel et terre (Konzert mit zwei Chören)
21.02.2026
15:00
-
16:30
Freising
Romanistik-Chor
Bach im Spiegel
21.02.2026
18:00
-
19:00
Hamburg
hamburgVOKAL
ELIAS
21.02.2026
19:00
-
22:00
Hamburg
Altonaer Singakademie
Eröffnungskonzert Schumann-Tschaikowsky-Festival
21.02.2026
20:00
-
22:30
Hannover
Capella St. Crucis

Auf Antrag des VDKC wurde die „Chormusik in deutschen Amateurchören" in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes (UNESCO-Konvention) aufgenommen.

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