Panorama
Großes Kino in Halles Steintor-Varieté
Max Regers "Die Nonnen" anlässlich des Reger-Jahres 2016
Kann man sich einen guten Film ohne Musik vorstellen? Ohne Klänge, die Spannungen erzeugen - die Bilder im Kopf mit unserer Fantasie und unserem Erleben verbinden? Dass heutige Filmmusik sich vielfach der Stilmittel der Musik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts bedient, ist allgemein bekannt – man wird sofort an Richard Wagners Opern, Gustav Mahlers Sinfonien oder Richard Strauss Tonpoeme erinnert. Die sinfonischen Chorstücke dieser Zeit sind heute allerdings kaum zu hören – damals wurden große Themen nicht nur in der Oper behandelt. In dieser Zeit mit großen philharmonischen Chören gesellschaftliche, philosophische oder religiöse Sujets zu verarbeiten, ist eine Erscheinung, die uns heute diese Welt vor gut 100 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen führen und dabei eine überwältigende Bildwelt evozieren kann.
Oster-Oratorium mit dem Kammerchor Josquin des Préz
Josquin – Das Projekt XXX. Projektkonzert
„Josquin – das Projekt“ befindet sich auf der Zielgeraden: 2017 wird die Leipziger Gesamtaufführung der Werke des Renaissancemeisters Josquin des Préz abgeschlossen sein. Am Ostersonntag, 27. März 2016, um 20 Uhr in der Thomaskirche Leipzig sind im 30. Projektkonzert Chansons von Josquin zu hören, „Hits“ seiner Zeit, die Dirigent Ludwig Böhme mit tänzerischen Werken von Jean Philippe Rameau kombiniert. Krönenden Abschluss bildet Bachs strahlendes Oster-Oratorium, bei dem als Gast des Kammerchores Josquin des Préz der schottische St Salvator’s Chapel Choir mitwirkt. Es spielt das Leipziger Barockorchester.
Chansons waren im 15. und frühen 16. Jahrhundert die „Hits“ in der europäischen Musik. Besonders in Frankreich war diese Gattung als Form des mehrstimmigen, weltlichen Gesangs verbreitet. Die vertonten Texte stammten von bedeutenden Dichtern der jeweiligen Epoche; inhaltlich kreisen sie häufig um die Themen Liebe und Lebenslust, aber auch politische Anliegen wurden zuweilen darin ausgedrückt.
Gründervater Gerhard Schmidt-Gaden nimmt Abschied vom Tölzer Knabenchor
Christian Fliegner und Clemens Haudum sind die neue Doppelspitze in der Künstlerischen Leitung
Mit dem Dirigat des "Messiah" von Georg Friedrich Händel hat , der Gründer des Tölzer Knabenchores, am 20. Dezember 2015 im Münchner Herkulessaal Abschied von seinem Publikum genommen.
Nun endet auch sein langjähriges künstlerisches und pädagogisches Wirken beim Tölzer Knabenchor mit der offiziellen Verabschiedung und symbolischen Stabübergabe beim Konzert zum 60. Chorgeburtstag am 29.1.2016 in der Stadtpfarrkirche Bad Tölz an die neue Doppelspitze in der Künstlerischen Leitung, Christian Fliegner und Clemens Haudum, die seit vergangenem Jahr bereits in der Verantwortung ist.
Zuwachs in der Notenleihbibliothek: Giuseppe Verdis Te Deum
Neuerwerbung des VDKC
Giuseppe Verdis Te Deum für Doppelchor und großes Orchester ist der am häufigsten aufgeführte Teil seiner Quattro pezzi sacri und sein vorletztes Werk, entstanden 1895/1896. Verdi setzte sich intensiv und sehr persönlich mit dem Text, dem ambrosianischen Lobgesang, auseinander. In einer gedrängten formalen Anlage entfaltet sich eine große stilistische Bandbreite vom einstimmigen Beginn im Gregorianischen Choral über große dramatische Effekte bis zum leisen, zweifelnden Verklingen (Herausgeber: Michele Girardi).
Verfügbares Material: 6 V1, 5 V2, 4 Va, 4 Vc, 4 Kb, je 1 Pic, Fl 1,2,3, Ob 1,2,Engl. Horn, Kl 1,2,3, Fg 1,2,3,4, Hn 1,2,3,4, Tp 1-3, Trb T 1-2, Pauke/Gr.Trom
Es steht nun den VDKC-Mitgliedschören für eigene Aufführungen zur Verfügung
VDKC
05.01.2016



