Musikalien
Johannes Brahms: Alt-Rhapsodie
Modernisierte kritische Ausgabe
Johannes Brahms’ Alt-Rhapsodie erscheint hier in einer neuen, für die heutige Aufführungspraxis modernisierten kritischen Ausgabe. Sie stützt sich auf die zweite Auflage des Erstdruckes, da diese als der authentische Notentext nach letzten Revisionsmaßnahmen seitens des Komponisten zu betrachten ist. Die musikalische Umsetzung des Goethe-Gedichts Harzreise im Winter gelangt nach düsterem Beginn mit der Hinwendung an göttliche Kräfte auf eine hoffnungsvolle, neue Ebene. Das im Zusammenhang mit der Hochzeit der verehrten Clara Schumann-Tochter Julie 1869 geschaffene Werk beeindruckt vor allem durch die persönlich tangierte Note, die in ihrer progressiven Harmonik wegweisend war und bis heute durch ihre enorme kompositorische Kraft ins Konzert lockt.
Die Gedanken sind frei
7 deutsche Volkslieder in neuen Farben für Männerchor
In der vorliegenden Männerchorsammlung hat Alwin M. Schronen sieben Volkslieder aus Deutschland ausgewählt, die in ihrer Intention und Stimmung nicht unterschiedlicher sein könnten. Mit Sachverstand und großer Kenntnis der Männerstimme hat er Arrangements geschaffen, welche die Geschichten in den Volksliedern in neuen Farben erstrahlen lassen. Hierzu hat er eine breite Palette an Stilmitteln angewendet: von der nicht zu unterschätzenden Einstimmigkeit über zweistimmige Passagen bis zum vollen Männerchorklang, von Vokalisen, die tonmalerisch in die Strophen einstimmen, bis zu spannenden Tempowechseln bei durchkomponierten Stücken. Auch populäre Klänge finden sich in seinen Arrangements und eröffnen so auch
Hartmut Lutschewitz: Chorgesang in Deutschland
Die neue Lust zu singen
In „Chorgesang in Deutschland. Die neue Lust zu singen. 200 Jahre deutscher Chorgesang – seine historische Entwicklung und aktuelle Lage“ gibt Hartmut Lutschewitz dem Leser einen Rundgang zur Geschichte der Chorgesangvereine vom 18. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart an die Hand. Darüber hinaus liegt der Schwerpunkt des Buches, das nach 2012 nun bereits in 2. Auflage erschien, einen differenzierten Überblick über die Entwicklungen der letzten Jahre auf der Suche nach Erklärungen für den Rückgang von traditionellen Männerchören einerseits und ein allgemeines Aufleben des Chorgesangs andererseits.
Ready for Singing
Lockere Einsingsequenzen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Dieses praxiserprobte Heft enthält Stundenbilder, mit denen die Einsingzeit in der Chorprobe oder im Musikunterricht richtig Spaß macht. Das Heft ist in zwei Teile gegliedert: 10 Einsingsequenzen für Kinder im Volksschulalter und 10 Einsingsequenzen für die Unterstufe, aber auch Jugendliche und Erwachsene. Die Stundenbilder bereiten auf die Chorprobe vor und nebenbei wird sehr effektiv an Artikulation, Klang, Atmung und Haltung gearbeitet. Auch geeignet für den Musikunterricht in Pflichtschulen!
Wolfgang Amadeus Mozart - Missa c-moll KV 427
Urtext-Vervollständigung herausgegeben von Clemens Kemme
Die Missa in c lag Mozart so sehr am Herzen, dass er sie als „Beweis der Wirklichkeit meines Versprechens“ anführte, die geliebte Constanze zu „heyrathen“ und die nur halb fertiggestellte Messe zu vollenden.
Gleichwohl blieb eines der größten Meisterwerke Mozarts ein Torso. Eine neue, kreativ und profund begründete und mit Respekt vor der Komposition erstellte Ergänzung des niederländischen Musiktheoretikers, Arrangeurs und Musikwissenschaftlers Clemens Kemme schließt diese Werklücke und löst damit nach über 200 Jahren Mozarts Versprechen ein.
Messiah 1741 – neue Perspektiven auf Händels Meisterwerk
Eine historisch-kritische Edition von Händels Autograph
Die von Malcolm Bruno und Caroline Ritchie herausgegebene kritische Ausgabe besitzt neben dem englischen Originaltext von Charles Jennens und einer unterlegten deutschen Übersetzung von Johann Gottfried Herder ein umfassendes historisches und musikwissenschaftliches Vorwort sowie einen detaillierten Kritischen Bericht.
Im Fokus dieser Neuausgabe steht der Messiah wie ihn der Komponist 1741 erdachte: vor der ersten Aufführung in Dublin 1742, vor der ersten Londoner Aufführung Mitte der 1740er, vor der letzten Aufführung im Foundling Hospital in den späten 1750er Jahren. Dem Herausgeber gelingt eine Edition des 21. Jahrhunderts aus der Perspektive von 1741, die deutlich macht, dass der Messiah von Anfang an ein genialer Wurf Händels war.



