Musikalien
Jean Kleeb: „Luther!“
Ein Weltmusik-Oratorium
Das Oratorium nimmt wichtige Impulse von Martin Luther auf: seine theologischen Erkenntnisse, seine Liebe zur Musik, seine Schwierigkeiten mit der Kirche der damaligen Zeit und seine Visionen für die Zukunft. Ein „Weltmusik-Oratorium“ - das passt gut zu den Gedanken Martin Luthers, der die Kirche nie spalten wollte, sondern für Wahrhaftigkeit und Freiheit gekämpft hat.
Das Libretto ist Teil des Kompositionsprozesses und während des Komponierens entstanden: aus Texten und Zitaten von Luther, andere Dichter werden miteinbezogen wie Rumi (islamischer Mystiker aus Alt-Persien), Rabindranath Tagore (Indien), Leonardo Boff (Befreiungstheologe, Brasilien), Ilona Schmitz-Jeromin (Pfarrerin), Arno Pötzsch (Pfarrer und Kirchenliederdichter) und Martin Luther King (US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler).
Karin Haußmann: „Kriegslied“
Im Rahmen des 500jährigen Reformationsjubiläums
Im Jahr 2017 – dem Jahr des 500-jährigen Reformationsjubiläums – vergab die Evangelische Kirche von Westfalen Kompositionsaufträge unter dem Motto „Dialoge 2017“. Inspiriert von Text, Form oder auch durch freie Assoziationen entstanden Kompositionen als „Dialog“ zu ausgewählten Kantaten von Johann Sebastian Bach.
Das „Kriegslied“ von Karin Haußmann steht im Dialog zu J.S. Bachs Kantate „Erhalt uns, Herr, bei Deinem Wort, und steure Deiner Feinde Mord“ BWV 126.
Reine Frauensache! 60 Highlights für den Frauenchor
Vom 16. Jahrhundert bis heute
Mit zeitlos schönen Originalkompositionen und spannenden neueren Bearbeitungen bietet diese Sammlung Frauenchorliteratur aus sechs Jahrhunderten von geistlicher Musik bis Pop und bereichert damit das gängige Repertoire. Der Bogen spannt sich von Palestrina über Telemann und Brahms bis hin zu Nancy Telfer und Ēriks Ešenvalds und erfrischende Arrangements von Pop-Klassikern wie „Somwhere over the Rainbow“ und „I will survive“.
Mund auf statt Klappe zu! Frauenbewegung in lauten Tönen
Lieder für Frauenchor mit Begleitung
Zur Geschichte der Frauenbewegung gehören zahlreiche Lieder, die Forderungen nach Gleichberechtigung, angemessenen Arbeitsbedingungen, politischer und gesellschaftlicher Teilhabe, Selbstbestimmung und Entfaltung musikalisch unterlegten und lauthals zum Ausdruck brachten.
Die Auswahl, die von Arbeiterinnenliedern über Frauenwahlrechtsongs und Selbstbestimmungslieder reicht, berücksichtigt verschiedene Epochen und Länder.
Die ersten beiden Bände wurden auf der Internationalen Musikmesse Frankfurt 2015 feierlich mit dem Prädikat „Best Edition“ ausgezeichnet.
Lichtenberger Dokumentationen mit neuesten Erkenntnissen aus der Gesangs- u. Instrumentalforschung
Theorie und Praxis der Physiologie des Singens, Sprechens und Instrumentalspiels
Die Bände der Schriftenreihe „Lichtenberger Dokumentationen“ des Lichtenberger Instituts für angewandte Stimmphysiologie widmen sich der anwendungsorientierten Umsetzung neuester Erkenntnisse aus der Gesangs- und Instrumentalforschung in die Praxis.
Auf der Grundlage einer gesunden Kehlkopffunktion konnten der menschlichen Stimme die Eigenschaften Freiheit und Leichtigkeit des Singens, großer Stimmumfang und weitgehende Altersunabhängigkeit zugesprochen werden. Der Kehlkopf ist Sammelpunkt zunächst ungeordneter Kräfte, kann aber zum Dreh- und Angelpunkt eines Gleichgewichts von Körperaktivität und Resonanzphänomenen werden.
Verstehen und Verständigen: Trimum – Interreligiöses Liederbuch
"Musik des Trialogs" für interreligiöse Begegnungen
Können Juden, Christen und Muslime ihre sakrale Musik miteinander teilen?
Eine positive Antwort darauf gibt das interreligiöse Liederbuch Trimum, herausgegeben von Bettina Strübel, Chorleiterin beim gleichnamigen Verein TRIMUM. Als Gemeinschaftsprojekt 2012 ins Leben gerufen, begab sich ein interdisziplinäres Team auf die Suche nach einer „Musik des Trialogs“, die bei interreligiösen Begegnungen im Alltag Verwendung finden könnte: in Kindergärten, Schulen, interkulturellen Initiativen oder in der Flüchtlingshilfe.



