Musikalien
Hartmut Lutschewitz: Chorgesang in Deutschland
Die neue Lust zu singen
In „Chorgesang in Deutschland. Die neue Lust zu singen. 200 Jahre deutscher Chorgesang – seine historische Entwicklung und aktuelle Lage“ gibt Hartmut Lutschewitz dem Leser einen Rundgang zur Geschichte der Chorgesangvereine vom 18. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart an die Hand. Darüber hinaus liegt der Schwerpunkt des Buches, das nach 2012 nun bereits in 2. Auflage erschien, einen differenzierten Überblick über die Entwicklungen der letzten Jahre auf der Suche nach Erklärungen für den Rückgang von traditionellen Männerchören einerseits und ein allgemeines Aufleben des Chorgesangs andererseits.
Ready for Singing
Lockere Einsingsequenzen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Dieses praxiserprobte Heft enthält Stundenbilder, mit denen die Einsingzeit in der Chorprobe oder im Musikunterricht richtig Spaß macht. Das Heft ist in zwei Teile gegliedert: 10 Einsingsequenzen für Kinder im Volksschulalter und 10 Einsingsequenzen für die Unterstufe, aber auch Jugendliche und Erwachsene. Die Stundenbilder bereiten auf die Chorprobe vor und nebenbei wird sehr effektiv an Artikulation, Klang, Atmung und Haltung gearbeitet. Auch geeignet für den Musikunterricht in Pflichtschulen!
Wolfgang Amadeus Mozart - Missa c-moll KV 427
Urtext-Vervollständigung herausgegeben von Clemens Kemme
Die Missa in c lag Mozart so sehr am Herzen, dass er sie als „Beweis der Wirklichkeit meines Versprechens“ anführte, die geliebte Constanze zu „heyrathen“ und die nur halb fertiggestellte Messe zu vollenden.
Gleichwohl blieb eines der größten Meisterwerke Mozarts ein Torso. Eine neue, kreativ und profund begründete und mit Respekt vor der Komposition erstellte Ergänzung des niederländischen Musiktheoretikers, Arrangeurs und Musikwissenschaftlers Clemens Kemme schließt diese Werklücke und löst damit nach über 200 Jahren Mozarts Versprechen ein.
Messiah 1741 – neue Perspektiven auf Händels Meisterwerk
Eine historisch-kritische Edition von Händels Autograph
Die von Malcolm Bruno und Caroline Ritchie herausgegebene kritische Ausgabe besitzt neben dem englischen Originaltext von Charles Jennens und einer unterlegten deutschen Übersetzung von Johann Gottfried Herder ein umfassendes historisches und musikwissenschaftliches Vorwort sowie einen detaillierten Kritischen Bericht.
Im Fokus dieser Neuausgabe steht der Messiah wie ihn der Komponist 1741 erdachte: vor der ersten Aufführung in Dublin 1742, vor der ersten Londoner Aufführung Mitte der 1740er, vor der letzten Aufführung im Foundling Hospital in den späten 1750er Jahren. Dem Herausgeber gelingt eine Edition des 21. Jahrhunderts aus der Perspektive von 1741, die deutlich macht, dass der Messiah von Anfang an ein genialer Wurf Händels war.
Folk Songs – wertvolle Liederschätze
Drei- bis fünfstimmige Stücke für gemischten Chor
Das LIEDERPROJEKT lädt ein zu einer musikalischen Entdeckungsreise auf den Spuren der traditionellen Folk Songs! Das Ziel: Wertvolle Liederschätze – bekannte wie verborgene – von nah und fern aufzuspüren, ihnen zu lauschen und sie selbst zu singen. Herausgeberin Mirjam James hat die musikalische Tradition der britischen Inseln weit vor den Beatles erforscht und zahlreiche Folk Songs aus England, aber auch Wales, Schottland und Irland für ein wunderbares Chorbuch zusammengetragen. Diese Lieder wurden oftmals über Jahrhunderte im Chor überliefert – was sie gänzlich von der Tradition zahlreicher heute in Deutschland geläufiger Volkslieder unterscheidet.
Jan Dismas Zelenka – Missa Sancti Josephi in D-Dur
Kurzweilige Messe für Solisten, Chor und Orchester
Unter den gut 20 großen Messen von Jan Dismas Zelenka kommt der Missa Sancti Josephi eine Schlüsselstellung zu. In der vermutlich 1732 für ein Heiligenfest (deshalb ohne Credo) komponierten Messe greift der Komponist zum ersten Mal den Opernstil von Johann Adolf Hasse auf, der 1731 in Dresden seine Oper Cleofide uraufgeführt hatte. Zelenkas unverwechselbare Individualität schafft ein gänzlich eigenständiges Werk von hohen technischen Ansprüchen, das in vielen Details auf die bedeutenden Messen des Spätwerks vorausweist. Einzige Quelle der hier erstmals im Druck vorgelegten Messe ist das stark beschädigte, jedoch verlässlich rekonstruierbare Partiturautograph der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden.



