Panorama
Grußwort zum 200jährigen Gründungsjubiläum der Singakademie Chemnitz
VDKC-Präsident Professor Ekkehard Klemm gratuliert dem traditionsreichen Chor
2017 begeht die Singakademie Chemnitz ihr 200jähriges Gründungsjubiläum mit einem Jubiläumskonzert am 14.10.2017. Professor Ekkehard Klemm, VDKC-Präsident, gratuliert dem Chor zu diesem besonderen Anlass mit folgendem Grußwort in der Festschrift:
Verehrte Sängerinnen und Sänger,
meine sehr geehrten Damen und Herren!
Es erfüllt mich mit Freude und auch etwas Stolz, dass die Singakademie meiner Heimatstadt Chemnitz älter ist als jene, der ich selbst in Dresden vorstehe, älter auch als viele andere Chöre Deutschlands. Die musikalische Aufbruchsstimmung vor zwei Jahrhunderten zog sich durch alle Städte, in denen sich Singakademien, Philharmonische Gesellschaften und Musikvereine gründeten. Es ist jene Entwicklung – von Leuten wie Fasch, Zelter, später Mendelssohn, Schumann, Hiller oder Robert Franz befördert – der wir das heutige musikalische Leben in ganz Deutschland, die Vielfalt unserer Theater, Orchester und Chöre verdanken.
Höchste Auszeichnung für Amateurchöre: 100-jährige Chöre können 2018 die Zelter-Plakette erhalten
Bewerbung bis 30. Juni 2017 möglich
In jedem Jahr zeichnet der Bundespräsident Chöre aus, die seit mindestens 100 Jahren bestehen und die sich besondere Verdienste um die Chormusik und das kulturelle Leben erworben haben. Es handelt sich um die höchste deutsche Auszeichnung im Bereich der vokalen Amateurmusik. Parallel dazu können Orchester die Pro Musica-Plakette erhalten.
Aus den Reihen der VDKC-Chöre erhielten bisher z. B. die Singakademie Chemnitz, der Musikverein Lippstadt oder der Musikverein Gelsenkirchen die renommierte Auszeichnung.
Für die feierliche Verleihung im nächsten Jahr läuft die Bewerbungsfrist noch bis zum 30. Juni 2017. Entsprechende Anträge werden über den jeweiligen Chorverband eingereicht; Infos und Antragsformulare stehen online hier bereit.
„Sing it Loud – Luthers Erben in Tansania“ – Neuer Chormusikfilm ab sofort im Kino
Ein Film mit mitreißenden Einblicken in die chormusikalische Landschaft Tansanias
„Sing it Loud – Luthers Erben in Tansania“ ist ein elektrisierender Chormusikfilm, gedreht in der herrlichen Landschaft Tansanias, in entlegenen Dörfern und der pulsierenden Großstadt Arusha. Chormusik ist dort Popmusik, sorgt unter den Menschen für sozialen Zusammenhalt und bietet persönliche Entfaltung. Anlässlich eines Chorwettbewerbs der evangelisch lutherischen Kirche müssen alle Chöre eine Eigenkomposition aufführen und einen alten deutschen Choral singen. Die Bedingungen für den Wettbewerb sind festgelegt, es werden zwei Lieder vorgetragen. Die Kür ist ein selbstkomponiertes Lied. Die Pflicht ist ein europäischer Choral, der von der Kirche bestimmt wird. In diesem Jahr ist es der Choral: "Ein feste Burg ist unser Gott." Drei Chöre beginnen mit den Proben...
Vokalconsort Osnabrück mit visualisierter Inszenierung von Johannes Brahms‘ Deutschen Requiem
Aufführungen mit Tanz am 19. und 20. Mai 2017 in Hagen
Die visualisierte Inszenierung des Deutschen Requiems mit dem Vokalconsort Osnabrück begeisterte im Rahmen des 19. Deutschen Chorfestivals am 30.04.2017 bereits in Magdeburg das Publikum. Nun wird es in Hagen am 19. und 20.05.2017 weitere Aufführungen geben.
Eine Couch, eine Topfpflanze, eine Frau – wir sind zu Gast in einem Wohnzimmer, einer privaten Welt, einem Mikrokosmos. Dieses Bühnenbild zu „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms bietet dem Vokalconsort Osnabrück und der Tänzerin Mareike Franz (Berlin) den Rahmen für eine Visualisierung des Oratoriums, das zu den meistaufgeführten Chorwerken überhaupt zählt. Kein Wunder: Berührt es doch den Zuhörer ganz unmittelbar durch seine romantischen Klänge und bewegenden Texte aus dem Alten und Neuen Testament.



