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LICHTRAUM 2017 - eines von vielen innovativen Musikvermittlungsprojekten aus 10 Jahren Kammerchor Hannover Drucken E-Mail

VDKC-Mitgliedschor feiert Jubiläum

Thumbnail imageDer Kammerchor Hannover unter der Leitung von Stephan Doormann feiert in diesem Jahr sein 10jähriges Bestehen. Staunend blickt der Chor auf diese Zeit zurück: ein halbes dutzend Uraufführungen, diverse deutsche Erstaufführungen und ein vielfältiges Repertoire aus über 500 Jahren Chormusik liegen hinter ihm, dazu neu konzipierte, innovative Konzert-, Musikvermittlungs- und Cross-Over-Formate, mehrere Aufnahmen, Fernseh- und CD-Produktion und Preise.

Immer wieder wendet sich der Kammerchor Hannover mit seinem Leiter Doormann Projekten zu, die den Rahmen gewöhnlicher Chorkonzerte durchbrechen. Dem Ziel der Musikvermittlung folgend tritt das Ensemble an ungewöhnlichen Orten auf oder wagt den Crossover mit anderen Kunstformen wie der bildenden Kunst. Damit sorgen die Musiker überall für volle Häuser.

Auch das Projekt „Lichtraum“ des Kammerchor Hannover im Jahr 2017 ist ein joint venture verschiedener künstlerischer Ansätze: Chormusik, Architektur und Lichtinstallation. Lichtraum verbindet auf der musikalischen Ebene barocke Musik mit kompositorischen Neuinterpretation der Jetztzeit. Dabei suchten die Musiker Orte auf, die von ihrer historisch geprägten Architektur und ihrer Neugestaltung durch die Nachgeborenen leben. Der räumliche Aspekt wird insbesondere durch die Begegnung mit der bewegten Lichtinstallation der international renommierten Künstlerin Cendra Polnsner betont. Die Künstlerin projiziert computergenerierte, sich laufend verändernde Bild-Landschaften auf jahrhundertealte Kircheninterieurs – sowohl simultan zur Musik als auch Stille erweckend in den musikalischen Pausen.

Unterstützt vom Orchester „la festa musicale“ und Cendra Polsner führte der Kammerchor im März und April 2017 „Lichtraum“ auf. Die Celler Stadtkirche St. Marien und die Stadtkirche Bückeburg boten mit ihrer üppig-barocken Ausstattung einen außergewöhnlichen Bezug zu den Motetten Johann Sebastian Bachs, von deren sechs Stephan Doormann drei musizieren ließ. Die verbleibenden drei Motettentexte erklangen in Neukompositionen des Schweden Sven-David Sandströms. Die Lichtkunst, die in diesem musikalischen Spannungsfeld zu sehen war, bezog sich an diesen zwei Orten deutlich auf die barocke Architektur. War in Celle der Übergang zum Chorraum mit seinem angedeuteten Lettner Projektionsfläche, stand in Bückeburg der barocke Orgelprospekt über dem Altar im Zentrum. In beiden Räumen sahen die Besucher Projektionen, die sowohl Anleihen im barocken Ausstattungsrepertoire machten und etwa die nach außen gewandte Stuckatur verstärkten als auch farbliche und graphische Abstraktionen, gleichsam das Gerippe des Raumes freilegend.

Thumbnail imageIn Hannovers Basilika St. Clemens und der Katharinenkirche in Braunschweig stellte Cendra Polsner der Musik und den Räumen andere Projektionen entgegen. Immer wieder ließ sie sich von den Besonderheiten der Orte inspirieren. Zuschauer in der Clemensbasilika, nach Originalplänen neugestaltet in den Fünfzigerjahren, sahen sich verändernde Projektionen, die zwischen Abstraktion und Auflösung ins Immaterielle pendelten. Die gotische Architektur in Braunschweig bot den Zuschauern immer wieder himmelwärts strebende Bildbewegungen auf den Bündelpfeilern und am hohem Deckengewölbe.

Polsner wie auch Doormann überführten die steingewordene Architektursprache im Dialog mit den Aussagen barocker Kunst in die künstlerische Sprache der Moderne. So wurde „Lichtraum“ eine Auseinandersetzung mit dem auf uns Überkommenen. Wie auch Sandström sich mit den Texten der Bach-Motetten auseinandersetzt und sich von der Struktur der Werke Bachs leiten lässt, schaffte „Lichtraum“ ganz neue Kunst, die dem Gegenwartsmensch mit seinen Fragen und Prägungen des 21. Jahrhunderts begegnete. Raum- und Klangerlebnis wurden somit neu definiert.

Insgesamt konnte der Kammerchor Hannover erneut unter Beweis stellen, dass genreübergreifende Musikprojekte als interdisziplinäre Leuchttürme im Kulturleben strahlen können. Und dies ist bei „Lichtraum“ tatsächlich wörtlich zu nehmen.

Ralf Drewes, Johanna Thomsen
14.07.2017

 

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