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Die Verwendung dieser Texte ist den Mitgliedschören des Verbandes Deutscher KonzertChöre kostenfrei in eigenen und nichtkommerziellen Publikationen, Programmheften, Beilagen etc. gestattet.
Carl Loewe: Hiob
Autor: Dr. Bernhard Anders

Hiob - Oratorium für Soli, Chor und Orchester von Carl Loewe

Thumbnail imageAm 17. Oktober 2010 führte der Freiburger Oratorienchor unter Leitung von Bernhard Gärtner dieses selten zu Gehör gebrachte Oratorium in einer Freiburger Erstaufführung auf. Mitwirkende waren Katrin Müller, Sopran, Carmen Seibel, Mezzosopran, Christoph Waltle, Tenor, Teru Yoshihara, Bariton (Hiob), Roman Maslenikov, Bass-Bariton sowie die Kammerphilharmonie Karlsruhe. Der Aufführung voraus ging eine intensive Beschäftigung mit dem Komponisten und seinem Werk.

Werkeinführung

Johann Carl Gottfried Loewe wurde am 30. November 1796 (zwei Monate vor Franz Schubert) als zwölftes Kind des Kantors und Organisten Andreas Loewe in Löbejün geboren. Er wurde zunächst zu Hause von seinem Vater unterrichtet und lernte dann zwei Jahre in Köthen. Von dort ging er an das Gymnasium der Franckeschen Stiftungen in Halle. An der dortigen Universität studierte er schließlich auch Theologie und Musik, u. a. bei Daniel Gottlob Türk. icon Download für Mitglieder

Lauridsen, Morten: Lux Aeterna
Autor: Margot Feinendegen

Morten Lauridsen: Lux Aeterna

Lux Aeterna ist ein fünfsätziges Chorwerk des US-amerikanischen Komponisten Morten Lauridsen. Es ist für vier- bis siebenstimmigen gemischten Chor und Kammerorchester geschrieben; eine Aufführung dauert rund 25 Minuten. Die Besetzung fürs Kammerorchester lautet: 1 Flöte, 1 Oboe, 1 Klarinette in A, 1 Fagott, 2 Hörner und Streicher. Es gibt alternativ auch zwei Fassungen mit Orgel- oder Klavierbegleitung. Den fünf Sätzen sind jeweils verschiedene liturgische Texte mit Bezug auf das "ewige Licht" (lat. lux æterna) unterlegt. Es sind zudem aus der liturgischen Totenmesse die Ecksätze Introitus und Agnus Dei / Communio entlehnt, was zur Interpretation führte, Lauridsen habe analog zum Deutschen Requiem von Johannes Brahms ein Quasi-Requiem geschaffen, das Hoffnung und Trost spende (jedoch nicht nur für die Hinterbliebenen, wie es Brahms beabsichtigt hatte). Den drei Mittelsätzen liegt außerdem der Gedanke der Dreifaltigkeit zugrunde, indem sie liturgische Lobgesänge für den "Vater" (In te, Domine, speravi, 2. Satz), den "Sohn" (O nata lux, 3. Satz) und den "Heiligen Geist" (Veni, Sancte Spiritus, 4. Satz) beinhalten. icon Download für Mitglieder

Rossini, Gioachino: Stabat Mater
Autor: Margot Feinendegen

Stabat Mater von Gioacchino Rossini (1792-1868)

Heinrich Heine beschrieb Rossinis Musik anlässlich der Uraufführung als "tiefempfunden und doch naiv, dem ungeheuren Martyrium entsprechend und doch kindlich". Er meint mitten in allem Schrecken noch Anmut zu spüren und spricht der Musik visionären Charakter zu. Rossini wandte sich erst nach seiner Laufbahn als Opernkomponist der geistlichen Musik zu. Er pflegt in seinen Kompositionen eine Mischung aus traditionellem Musikstil und opernhafter Gestik um auf diese Weise dem dramatischen Inhalt des Textes zu entsprechen. Gemäss der kirchenmusikalischen Tradition Italiens teilte Rossini die mittelalterliche Sequenz des "Stabat Mater" in klar getrennte Solo- und Ensemblesätze ein. Mit welcher Sorgfalt er bei diesem Werk vorging, zeigt sich in der Tatsache, dass er keinerlei Material aus früheren Werken verwendete. Das "Stabat Mater" enthält sowohl opernhafte als auch kirchenmusikalische Züge: schwungvolle Melodik und vorantreibende Rhythmik stehen neben kontrapunktischen, im alten Stil komponierten Abschnitten. icon Download für Mitglieder

Abschluss und neuer Anfang: Jazz- und Popchorleitung in Wolfenbüttel
Autor: Ralf Schöne

Ein Erfahrungsbericht aus dem Pilotlehrgang an der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel

"Das Dozententeam im Ausschreibungstext liest sich wie die Creme de la Creme der deutschen Jazzchorleiterszene: Prof. Anne Kohler, Martin Carbow (beide mit 1. Preis im Deutschen Chorwettbewerb), noch dazu Oliver Gies von Maybebop, dessen gefragte Chorarrangements spätestens seit dem Pflichtstück "Engel" des diesjährigen Chorwettbewerbs bekannt sind. Für die Stimmbildung steht Lindsay Lewis, baldige Absolventin des berühmten dänischen Complete Vocal Institutes und inzwischen Professorin für Jazz- und Populargesang an der Universität Rostock. Große Namen.

Thumbnail imageSie alle hat Markus Lüdke für einen sechsphasigen berufsbegleitenden Lehrgang zum Jazz- und Popchorleiter nach Wolfenbüttel verpflichten können. Ich bin beeindruckt. Aufgewühlt. Ich melde mich sofort an! Zusammen mit 39 weiteren begeisterten Chorleitern aus Deutschland treffe ich dann im Oktober 2007 in der Bundesakademie ein. In der Vorstellrunde wird das breite Spektrum der Teilnehmer deutlich: Manche kommen aus der Klassik und wollen in den Jazz schnuppern, andere sind Gesangslehrer und spüren den Trend zum Ensemblegesang, wieder andere haben noch sehr wenig Dirigiererfahrung und wollen in der Weiterbildung den Einstieg schaffen. Studenten und "alte Hasen" hat also die Ausschreibung gleichermaßen angesprochen. Sogleich geht es los. Der ausgeklügelte Stundenplan wird ausgeteilt und schnell wird einem klar, dass diese zwei Jahre großen Arbeitseinsatz erfordern werden.

Aktionstag „Kultur gut stärken“ am 21. Mai 2012
Autor: Katrin Petlusch

Zum zweiten Mal: Internationaler Tag der kulturellen Vielfalt

Thumbnail imageDer 21.05.2012, der Internationale Tag der kulturellen Vielfalt, soll auch in diesem Jahr wieder ganz im Zeichen von "Kultur gut stärken" stehen. Zum zweiten Mal wird der Aktionstag "Kultur gut stärken" vom Deutschen Kulturrat und seinen Mitgliedsverbänden durchgeführt. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr der Wert der Kreativität. Ohne eigene schöpferische Leistungen verarmt unsere Kultur. Ohne die Vermittlung der kreativen Leistungen wird die Kunst nicht weitergegeben. Beim Aktionstag soll verdeutlich werden, welche Bedeutung der Wert der Kreativität für jeden Einzelnen und für die Gesellschaft hat. Dabei geht es sowohl um die Wertschätzung der Künstlerinnen und Künstler als auch den wirtschaftlicher Wert kreativer Arbeit.

Chordirigentische und chorsängerische Weiterbildung – wofür und für wen?
Autor: Ralf Schöne

Lernen - ein Leben lang

Thumbnail imageLebenslange Neugier an den Dingen, die einen umtreiben, stete Lust zu Weiterbildung und Weiterentwicklung sowie aktive kulturelle Betätigung sind drei Eigenschaften, die wir – neben anderen – gemeinhin mit dem idealen Menschen in unserer Kulturgesellschaft verbinden. Das Angebot an musikalischen Kursen für Freizeitgestaltung und/oder Weiterbildung ist landauf landab entsprechend groß. Chorsingen und Chordirigieren spielen dabei eine wichtige Rolle. Hauptanbieter sind die Musikhochschulen und Musikschulen, gemeinnützige eingetragene Vereine zur Bildungs- oder Musikförderung, private Initiativen und nicht zuletzt die Chorverbände in unserem Land.

Europäische Kulturhauptstadt Rīga wird 2014 Gastgeber der 8. World Choir Games
Autor: Katrin Petlusch

vom 09. bis 19. Juli 2014 in Lettland

Thumbnail imageRiga - die Europäische Kulturhauptstadt 2014 begrüßt Chöre aus der ganzen Welt in Lettland. Nach China im Jahr 2010 und den U.S.A. in diesem Jahr, kehrt der weltweit größte Chorwettbewerb nach Europa zurück und wird in der lettischen Hauptstadt stattfinden. Vom 09. bis 19. Juli 2014 wird Rīga Gastgeberstadt der 8. World Choir Games (WCG) sein, organisiert von Interkultur, Rīga 2014 Foundation und ihren Partnern.

Internationale Musikmesse Frankfurt 2012: Die Messe singt
Autor: Katrin Petlusch

1. Frankfurter Messechor vom 21. bis zum 24.03. am Start

Thumbnail imageZum ersten Mal ist bei der diesjährigen Internationalen Musikmesse Frankfurt am Main der 1. Frankfurter Messechor am Start, initiiert vom Deutschen Musikrat in Kooperation mit der ConBrio Verlagsgesellschaft. Jeder ist eingeladen, seine Stimmbänder bei der halbstündigen Aktion in Halle 3.1, C53 zum Klingen zu bringen. Gemeinsam angestimmt werden die Songs „Alles nur geklaut“ von den Prinzen, „I can see clearly now“ von Jimmy Cliff sowie die „Tag der Musik Hymne“ auf Grundlage der Melodie von Edward Elgars „Pomp and Circumstance“. Angeleitet wird die spontane Klanggemeinschaft von Chorleiter Stefan Weih.

Koffer packen und Stimmen aufwärmen
Autor: Ralf Schöne

12 VDKC-Chöre beim Deutschen Chorwettbewerb in Dortmund

logo_dcwNunmehr zum 8. Mal findet der Deutsche Chorwettbewerb statt. Zwischen dem 12. und 16. Mai werden die besten Chöre in der Bundesrepublik in Dortmund ihr musikalisches Können und ihre Bühnenpräsenz miteinander vergleichen und von einer Jury bewerten lassen. Der Deutsche Chorwettbewerb (DCW) gibt Amateurchören die Möglichkeit eines Leistungsvergleichs, soll aber auch vom Gedanken der Begegnung der Chöre geprägt sein. Die Fortbildung talentierter Chorleiter, die Dokumentation der Leistungsfähigkeit der Chöre in der Bundesrepublik Deutschland und die Anregung zur Beschäftigung mit zeitgenössischer Chormusik sind weitere Ziele des Projektes. Für den Austausch von Erfahrungen auf internationaler Ebene sorgen internationale Juroren und Fachleute.

Konzertideen von Profis: KlangBilder in Berlin
Autor: Ralf Schöne

KlangBilder-Konzerte in der Gemäldegalerie verbinden Malerei und Musik

Die Idee, an einem Ort reiner Schöngeistigkeit verschiedene Kunstformen miteinander zu verbinden, um deren Gehalt gleichsam zu erhöhen, ist keineswegs neu. Und doch macht es Freude und stiftet Sinn, wenn derartiges immer wieder einmal geschieht. Seit Jahren ist die roc (Rundfunk Orchester und Chöre GmbH) berlin bekannt dafür, jenseits der Philharmonie Berlin auch ungewöhnliche Orte mit ihren vier Ensembles Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Rundfunkchor Berlin und RIAS Kammerchor sowie den zahlreichen Kammermusikensembles zu bespielen.
Der Botanische Garten, die Galopprennbahn Hoppegarten, der Kunst-Raum des Deutschen Bundestages, der Otto-Braun-Saal in der Staatsbibliothek, das Atrium der Deutschen Bank, der Treptower, das Kunsthaus Tacheles und eben jenes Kulturforum am Potsdamer Platz gehören dazu.

Die Berliner Gemäldegalerie am Kulturforum bildet den perfekten Hintergrund für einen Doppelgenuss von bildender und darstellender Kunst. Malerei und Musik ergänzen sich in der Konzertreihe "KlangBilder" der roc berlin in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Museen zu Berlin und der Stiftung St. Matthäus ebenso logisch wie harmonisch. Die roc-Konzertreihe "KlangBilder" widmet sich den Fragen nach der menschlichen Existenz im Licht des christlichen Glaubens und stellt bewusst Werke des 20. und 21. Jahrhunderts Werken der Renaissance und des Barock gegenüber.

SängerInnen gesucht für das Chor-Erlebnis "Die 10 Gebote" am 28.08.2011
Autor: Ralf Schöne

Mitsingen beim Pop-Oratorium "Die 10 Gebote" 2011 auf dem Berliner Wannsee

Thumbnail imageNach dem Erfolg der Uraufführung in Dortmund mit 2.500 Teilnehmern kommt das Pop-Oratorium "Die 10 Gebote" von Michael Kunze und Dieter Falk nach Berlin. Gesucht werden dafür Sängerinnen, Sänger und ganze Chöre, die die prominenten Solisten bei der Berliner Aufführung begleiten.

Die Berliner Aufführung:
Die Aufführung in Berlin findet am 28. August 2011 auf dem Wannsee statt. Mit dabei sind unter anderem Ex-Monrose-Sängerin Bahar Kizil, Musical-Star Michael Eisenburger und Otto Sander (als die Stimme Gottes) sowie die Dirigenten Heribert Feckler, Christoph Zschunke und Stefan Zebe.
Der Chor singt auf der Seebühne sowie auf Schiffen rund um die Bühne herum. Begleitet werden die Sänger von einem großen Sinfonie-Orchester und einer Rockband.

Singen für eine humanere Gesellschaft
Autor: Ralf Schöne

Chorfestivals und Chorwettbewerbe als Möglichkeit zu Austausch und Inspiration

Die Stimme des Menschen ist das Sprachrohr der Seele eines jeden Einzelnen. Mit diesem ureigensten Instrument erfolgt die Kommunikation in allen Bereichen und Stufen des Lebens. Freude, Beglückung aber auch Trauer werden den Mitmenschen und der Umwelt mit diesem Sprachrohr der Seele glaubwürdig und mit Intensität mitgeteilt.

Thumbnail imageDie einzelne Stimme ist aber in der lauten und alles übertönenden Umwelt kaum hörbar, aber im Zusammenschluss einer gleich tönenden, gleich gesinnten Gruppe (Chor) kann die emotionelle Stimmung in musikalischer Form viel intensiver weiter entwickelt und vermittelt werden. Die persönliche Selbstentfaltung und Bestätigung der eigenen Begabung ist in der Gemeinschaft ein Ziel und der Ausdruck des gemeinschaftlichen musischen Empfindens.

Singen ist Teil unserer Kultur und beflügelt eine humanere und höherwertige Form des menschlichen Zusammenlebens. Das ist gerade in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich.

Über 350 Musikwettbewerbe in Deutschland
Autor: Katrin Petlusch

MIZ untersucht Förderangebote für Musikerinnen und Musiker

Thumbnail imageNach jüngsten Erhebungen des Deutschen Musikinformationszentrums (MIZ) existieren in Deutschland rund 370 Musikwettbewerbe. Das Spektrum reicht dabei von Interpretations- und Kompositionswettbewerben über Leistungsvergleiche für Chöre und Ensembles im Bereich des Laienmusizierens bis hin zu Innovationswettbewerben für Musikpädagogik und -vermittlung.

WDR 5-Wettbewerb „Wir sind Manager"
Autor: Ralf Schöne

Schüler bringen 48-köpfigen WDR Rundfunkchor auf die Bühne

Gewiss mehr als einen PR-Gag hat der WDR mit seinem Vorhaben gelandet, drei Schülerteams aus NRW einzuladen, in freundschaftlichem Wettbewerb ihre Management-Qualitäten zu testen und dabei zu lernen. Das Vorhaben wird als voller Erfolg gewertet. Das Publikum war vom Organisationstalent der Schüler sowie von der Darbietung des Chores beeindruckt. Die Schüler erhielten Blicke hinter die Kulissen eines professionellen Musikbetriebes, lernten verschiedene chormusikalische Stile und Epochen kennen und erlebten einen Rundfunkchor hautnah. Dieser hatte zumindest die Chance, sich einer gänzlich anderen Publikumsschicht vorzustellen. Und durch die Ausstrahlung seiner Dokumentation über das Projekt gewann der WDR ganz sicher das Interesse einer jungen Fernsehgeneration. Insgesamt also eine spannende Idee, die auch im semiprofessionellen Bereich Nachahmer finden dürfte.

Schlagzeilen

CHOR und KONZERT Jahresausgabe 2011 erschienen

Frisch aus der Druckerei: CHOR und KONZERT

Die Jahresausgabe 2011 ist wie geplant im Februar 2012 erschienen und ausgeliefert. CHOR und KONZERT versammelt die Beiträge aus CHOR udn KONZERT online des Jahres 2011 in gedruckter Form. Und nicht nur dies. Wesentliche Beiträge zu Aktivitäten der Mitgliedschöre aus dem Jahr 2011 haben Aufnahme in die Zeitschrift gefunden und dokumentieren eindrucksvoll die Kreativität und die Leistungsfähigkeit vieler Chöre.

Informationen und Bestellungen: hier.

VDKC
16.02.2012