Panorama
Bach-Chor Siegen mit neuer CD: Martín Palmeri „Misatango“
Neuerscheinung bei Capriccio im Auftrag des WDR
Zu Beginn dieses Jahres erschien bei Capriccio, einem Unterlabel von NAXOS, die vom Bach-Chor Siegen im vergangenen Jahr im Auftrag des WDR durchgeführte Produktion von Martin Palmeris Tangomesse „Misa á Buenos Aires“ auf CD.
Nach zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen, vornehmlich mit Werken des barocken Komponisten Telemann, war diesmal mit Martin Palmeris „Misatango“ eine ganz andere Herausforderung zu bewältigen, die von allen Beteiligten mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen gemeistert wurde, sodass die vorliegende Interpretation auch den Komponisten Palmeri selbst sofort überzeugte, wie er in begeisterten Kommentaren zum Ausdruck brachte.
Kammerchor Wernigerode: Zweimal Gold bei den 10. World Choir Games in Südafrika
VDKC-Chor gehört zu den Besten der Welt
Der Kammerchor Wernigerode hat Anfang Juli beim größten Chorwettbewerb der Welt – den 10. World Choir Games im südafrikanischen Tshwane – zwei Goldmedaillen gewonnen. Einer der ersten Gratulanten war der Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode, Peter Gaffert, der ebenfalls nach Südafrika gereist war.
Die Schulchor-Patenschaft des Dresdner Kammerchores
Vermittlung mit Tiefenwirkung
Seit 2013 engagieren sich der Dresdner Kammerchor und sein Leiter Hans-Christoph Rademann mit Schulchor-Patenschaften für den sängerischen Nachwuchs. Der Chor war damit deutschlandweit das erste freie Ensemble, das diese intensive Form der Vermittlungsarbeit anbietet. Mit der Laborschule Dresden geht diese erfolgreiche Initiative nun bereits die sechste Runde. Die Zusammenarbeit beginnt mit dem Saisonstart im September 2018.
33 Jahre guter „Sound“: Etta Hilsberg nimmt Abschied von der Camerata vocale Berlin
Eine Ära geht zu Ende
Während Etta Hilsberg sich und ihren Chor auf das letzte gemeinsame Konzert am 18. November 2018 (20 Uhr, Philharmonie Berlin) und damit auf den Abschied vorbereitet, sagt sie immer wieder: Ihr glaubt doch nicht, dass ich ohne Musik leben kann. Und die Vorstellung, dass man sich doch wiederbegegnen wird, lässt sich nicht auslöschen. Den „Elias“ von Mendelssohn probt sie mit „ihrer“ Camerata, beide Seiten im Bewusstsein des Dilemmas, das jeden Abschied nach langer, schöpferischer Zusammenarbeit begleitet – der Klang wird nach dem „Ende“ ein anderer sein, das Leben wird ein anderes sein.



