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Dirigentin: Andrea Schwager
25 Chormitglieder
VDKC-Landesverband: Nordrhein-Westfalen

Das Detmolder Vokalensemble wurde 2009 auf Initiative von Ulrich Schneider und Andrea Schwager gegründet.

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Anglistenchor Heidelberg: Voices of Reconciliation – Stimmen der Versöhnung Drucken E-Mail

Gemeinsames Projekt mit Evoke aus London im Herbst 2018

Thumbnail imageIm August 2017 hatten Victoria Ely und Jan Wilke, die sich bereits seit ihrem Studium bei Simon Halsey kennen, nach einem Workshop der Voces Academy mit dem Kammerchor Evoke die Idee, ein gemeinsames Projekt ihrer beiden Chöre zu machen. Dabei sollte es nicht nur um abwechselnde Auftritte der beiden Chöre bei einem Konzert gehen, sondern das Programm sollte nur in der Verschmelzung der beiden Chöre funktionieren.

Evoke ist ein junger Kammerchor in London, der erst 2016 gegründet wurde, aber bereits beim internationalen Chorfestival Polifonico Guido d‘Arezzo 2017 einen Preis erhielt und bei Mahlers 8. Sinfonie bei den BBC Proms im Juli 2018 mitwirkte. Der Anglistenchor, ein Kammerchor am Anglistischen Seminar der Universität Heidelberg und ebenfalls bereits mit Preisen ausgezeichnet, befasst sich seit fast 30 Jahren schwerpunktmäßig mit englischer Musik und hat sich mit seinen ungewöhnlichen Programmen bereits einen Namen gemacht.

Die Idee reifte und etwa ein Jahr später wurde daraus ein konkretes Projekt aus Anlass des 100‐jährigen Endes des Ersten Weltkriegs. Unter dem Motto „Voices of Reconciliation – Stimmen der Versöhnung” studierten beide Chöre zunächst getrennt in London und Heidelberg Werke englischer und deutscher Komponisten ein, um sie dann in London bei gemeinsamen Proben – in gemischter Sitzordnung – zusammenzusetzen. Beide Chöre verstanden sich auf Anhieb auf musikalischer und persönlicher Ebene, und so wurde der Choraustausch zu einem eindrücklichen Erlebnis für beide Seiten.

Wir traten zunächst am 28. September 2018 im Rahmen des renommierten Brandenburg Choral Festivals in London in der Kirche St Botolph-without‐Bishopsgate mitten in der Londoner City auf. Das Programm begannen beide Chöre gemeinsam mit Reger‐Liedern, es folgte „Wie liegt die Stadt so wüst“ von Rudolf Mauersberger, geschrieben unter dem Eindruck der Bombardierung Dresdens. Als zeitgenössisches Stück sangen wir das sehr bewegende „Miserere“ von James MacMillan. Daneben präsentierte auch jeder Chor einen eigenen kurzen Block mit verschiedenen Stücken – Evoke von Edward Elgar und Bob Chilcott, der Anglistenchor eine Auswahl der in England sehr bekannten „Songs of Farewell“ von Charles H. H. Parry. Den Abschluss bildete das gemeinsam gesungene „Requiem“ von Herbert Howells, welches vermutlich bereits 1932 komponiert, aber erst 1980, wenige Jahre vor Howells Tod, erstmals aufgeführt wurde.

Am nächsten Tag standen mehrere Auftritte im National Army Museum, ebenfalls in London, auf dem Plan, ein gezielter Kontrast zu den Exponaten und auch eine Gelegenheit, diese Stücke einem anderen Publikum nahezubringen. Wie die englischen Stücke in Deutschland relativ unbekannt sind, waren auch die deutschen Stücke spannende Entdeckungen für das englische Publikum.

Neben intensiven gemeinsamen Proben kamen auch abendliche gemeinsame Unternehmungen nicht zu kurz, außerdem besuchte der Anglistenchor, der sich seit vielen Jahren intensiv mit englischer Chormusik befasst, geschlossen ein weiteres Konzert beim Brandenburg Choral Festival sowie den Evensong in St. Paul’s Cathedral.

Bereits einen knappen Monat später reiste Evoke nach Heidelberg, um das Programm dort ebenfalls gemeinsam mit dem Anglistenchor aufzuführen. Evoke wurde privat bei Chormitgliedern untergebracht und wir probten gemeinsam das bisherige Programm sowie weitere Stücke, insbesondere Hessenbergs kraftvolles und sehr anspruchsvolles „O Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens“, das wir bereits in London gemeinsam erarbeitet hatten.

Einem Konzert vor begeistertem Publikum in der Heiliggeistkirche Heidelberg am 27. Oktober 2018 folgte am nächsten Tag die musikalische Gestaltung des Universitätsgottesdienstes in der Peterskirche Heidelberg. Nach Ende des Gottesdienstes sangen wir dort ein letztes Mal – nur für uns und ohne Publikum – das „Miserere“ von James MacMillan – ein bewegender Abschluss eines freundschaftlichen Choraustauschs, dem weitere gemeinsame Projekte folgen sollen.

Victoria Ely, Lutz Nücker, Anglistenchor Heidelberg
06.02.2019

 

Schlagzeilen

„Chorsinfonik Werkkunde“

Neuauflage des VDKC-Handbuches „Chorsinfonik Werkkunde“

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H. Allen/H. Gebhard/R. Stiebert (Hrsg.): Chorsinfonik Werkkunde. Aufführungstechnische Grundlagen von 370 Chorwerken, Edition VDKC Band 3, 4. Auflage 2017, Verband Deutscher KonzertChöre, ISBN 978-3-929698-10-7

Preis: 20,50 Euro zzgl. Versand

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