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Start Service Beiträge des VDKC Max Reger – Der konservative Modernist
Max Reger – Der konservative Modernist Drucken E-Mail

Erkundungen zu Leben und Werk anlässlich seines 150. Geburtstags

Thumbnail imageKonservativer Modernist – diese Titulierung hat man zu seinen Lebzeiten durchaus abwertend gemeint. Aber schon verständige Zeitgenossen erkannten, dass Max Regers umfangreiches Werk musikgeschichtlich eine Brücke darstellte zwischen vergangenen Epochen seit dem 18. Jahrhundert und neuen musikalischen Formen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Ähnlich auch der Vorwurf, ein „Vielschreiber“ zu sein. Er selbst hat sich doppelsinnig als „Akkordarbeiter“ bezeichnet. In der Tat hat er sein persönliches Leben weitgehend der intensiven Arbeit als Komponist, Dirigent, Pianist und Organist untergeordnet. In den 25 Jahren seines Arbeitslebens komponierte er rund 1.000 Werke, war häufig auf Konzertreisen, um eigene und andere Kompositionen vorzutragen oder zu dirigieren. Neben der angedeuteten Kritik brachte sein rastloses Schaffen ihm auch ehrenvolle Zuschreibungen ein wie „Jüngster der deutschen Musikklassiker“ oder „Wegweiser auf der Passhöhe der Zeitenwende“ (Moser 263). Sein kurzes Leben und sein so umfangreiches (chorisches) Werk soll im Folgenden wenigstens ansatzweise gewürdigt werden.

Reger – seine Vita
Johann Baptist Joseph Maximilian Reger wurde am 19. März 1873 in Brand (Fichtelgebirge) geboren. Seine Eltern, der Dorfschullehrer Joseph Reger und seine Frau Philomena, zogen bald nach seiner Geburt ins oberpfälzische Weiden. Als 13-Jähriger begleitete er Gottesdienste auf der Orgel. In der Weidener Simultankirche lernte der junge Katholik protestantische Gottesdienste und evangelisches Liedgut kennen, mit dem er als Komponist lebenslang hantierte. Für den 15-Jährigen wurden die Aufführungen in Bayreuth von Wagners „Parsival“ und „Meistersinger“ zu einem Schlüsselerlebnis. Danach beschloss er, Musiker zu werden, zum Verdruss des Vaters.

In Sondershausen und Wiesbaden erhielt Reger die ersehnte Ausbildung bei dem berühmten Musiktheoretiker Hugo Riemann. Dort fand er seine erste Anstellung als Klavier- und Orgellehrer. Durch berufliche Rückschläge und den ungeliebten Militärdienst erlitt der 24-Jährige einen nervlichen Zusammenbruch. Da er alkoholabhängig und hochverschuldet war, holte ihn seine Schwester Emma ins Weidener Elternhaus zurück. Hier erholte er sich zusehends und schuf eine Reihe von Kompositionen. Er nannte die Wiesbadener Zeit später seine „Sturm- und Trankperiode“.

1901 übersiedelte er nach München, um die vielfältigen Anregungen aufzunehmen. Am 7. Dezember 1902 heiratete er die geschiedene Protestantin Elsa von Bercken, die er schon 1893 in Wiesbaden kennengelernt hatte. In der Folge wurde er von der katholischen Kirche exkommuniziert. In dieser Zeit war er als Pianist und Komponist sehr produktiv. 1905 wurde er zum Nachfolger von Joseph Rheinberger (1839–1901) an die „Königlichen Akademie für Tonkunst“ berufen. Wegen Unstimmigkeiten mit dem konservativen Lehrkörper gab er diesen Posten schon 1906 wieder auf. Privat war diese Zeit recht durchwachsen, da er wieder ein Alkoholproblem hat. Seine Frau Elsa hielt zu ihm und bewahrte ihn vor dem totalen Absturz. Das Paar adoptierte 1905/07 zwei Mädchen.

Thumbnail image1907 erhielt er die Berufung als Universitätsmusikdirektor nach Leipzig und gleichzeitig eine Professur am dortigen „Königlichen Konservatorium“. Eine beachtliche Reihe von Musikern und Komponisten gingen aus seiner Meisterklasse hervor, so u. a. Joseph Haas, Wilhelm Rettich, Johanna Senffler und Willy Schmidt (Filmkomponist). Schon 1908 verließ er seinen Universitätsposten, nicht aber seine Professur. 1911 wurde er zum Hofkapellmeister der berühmten „Meininger Hofkapelle“ ernannt. Damit ging ein von ihm gehegter Wunsch in Erfüllung: „Es gibt nur ein Orchester, das ich haben möchte: Meiningen.“ Seine Leipziger Lehrtätigkeit setzte er dennoch fort. Ein großes Pensum absolvierte er zudem durch ständiges Komponieren und längere Konzertreisen. Das führte am 28. Februar 1914 nach einem Konzert in Hagen zu einem Zusammenbruch. Daran schloss sich die Zwangspause einer vierwöchigen Kur in Meran an. Im Juli 1914 trat er als Hofkapellmeister zurück. 1915 siedelte die Familie nach Jena über. Dort fand er Ruhe von dem hektischen Leben und Muße zum Komponieren. Einmal wöchentlich fuhrt er nach Leipzig zum Unterrichten. So auch am 10. Mai 1916. Nach einem Treffen mit Freunden begab er sich in sein Quartier im Hotel Hentschel und erlag in der Nacht zum 11. Mai einem Herzinfarkt. Auf seinem Nachttisch lag die Partitur von op.138, „Acht geistliche Gesänge“, die er für den Druck durchgesehen hatte. Er hatte die Dichtung von Matthias Claudius 1914 vertont. Die Partiturseite von No.1 war aufgeschlagen bei den Worten „Der Mensch lebt und besteht nur eine kleine Zeit [...]“ Elsa Reger ließ die Urne zweimal umbetten. Später zog sie nach München, wo die Urne 1930 in einem Ehrengrab auf dem Waldfriedhof ihren endgültigen Platz bekam (Grab-Nr. 131-W-14).

Reger und die Vokalmusik
Vereinfacht gesagt ist die lutherische Reformation die Geburtsstunde des evangelischen Chorals. Er markierte die Hinwendung vom alleinigen, klerikal-liturgisch dominierten Singen in der Messe zum emanzipierten Gemeindegesang in Antwort und auf Augenhöhe mit der verbalen Verkündigung und der professionellen Kirchenmusik. Im Barock gab diese Veränderung dem protestantischen Gottesdienst seine unverwechselbare Gestalt.

Bach verlieh dem Gemeindegesang in seinen dem Kirchenjahr folgenden Kantaten in den Schlusschorälen einen festen Platz. Dazu kamen Choralkantaten in Jahrgangsstärke. Zudem ist die Geschichte des evangelischen Gesangbuchs, beginnend mit Luthers Acht-Liederbuch von 1524, bis in die Gegenwart eine Geschichte der singenden Gemeinde. Dieser historische Vorlauf zog den „bis in die Fingerspitzen katholischen“ jungen Reger magisch an.

In seinen Werken der verschiedenen musikalischen Genres spielt der Choral häufig eine Rolle, mal ausdrücklich, mal dezent, mal auch nur andeutungsweise. Seinem großen Vorbild Bach folgend komponierte er fünf Choralkantaten (op. Wo V/4), darunter „Vom Himmel hoch“, „O Haupt voll Blut und Wunden“ und „Meinen Jesum lass ich nicht“.  Zu diesen und vielen anderen schrieb Reger auch schlichte, aber durchaus anspruchsvolle A-cappella-Sätze, beispielsweise zu „Vom Himmel hoch“; ebenso zu „O Haupt voll Blut und Wunden“. Ein wunderbarer vierstimmiger Chorsatz hat es in den Stammteil des Evangelischen Gesangbuchs geschafft – „Der Mond ist aufgegangen“ (EG 482).

Eine Sonderstellung nimmt der 100. Psalm op.106 für gemischten Chor und Orchester in Regers Schaffen ein, mit dem er einem Auftrag der Universität Jena anlässlich ihres 350. Jubiläums nachkam. Der 1. Teil wurde am 31. Juli 1908 in der Jenaer Stadtkirche uraufgeführt. Der Psalm „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ ist oft vertont worden. „Im Vordergrund ragt aber doch – obwohl kein kirchliches Werk – der babylonische Turm seines 100. Psalms [...], eine letzte Überbietung der Schütz'schen Psalmen von 1619. Beleuchtet schon der schroffe Gegensatz des Anfangs zwischen ,Jauchzet’ und ,dienet’ die Inbrunst seiner Schriftauslegung, so ist doch der Gesamteindruck der eines betäubenden Kraftausbruchs ohnegleichen [...]. Der Klangbombast Schelles und Reinkens vervielfacht sich, so vor allem, wenn in die [...] instrumentalen Chorthemen der Doppelfuge Trompeten und Posaunen ihr Lutherlied hereindröhnen“ (Moser 262f.). Reger warnte im Vorfeld der Aufführung: „,Bitte, sag Du den Herren Geheimräten unbedingt folgendes: ein Gelegenheitswerk habe ich den Herren nicht geliefert, sondern einen ganz echten Reger!’ schrieb der Meister an den Verfasser“ (F. Stein 26).

Schon in seiner Jugend widmete sich Reger dem Lied, der musikalischen Gattung mit vielen Facetten. Sei es das Volkslied, das Kunstlied als Sologesang, sei es das Chorlied in verschiedenen Formen, Sätze für Frauen- oder Männerchor, Motetten, 6-,8- oder 12-stimmig, a cappella oder orgel- und orchesterbegleitet. Dabei ist der Einfluss Bachs oder der alten Niederländer unverkennbar.

Thumbnail imageNach der schnellen Genesung hatte Reger in der dreijährigen Weidener Zeit einen kreativen Schub, dem in München (1901–07) eine weitere, geradezu explodierende Phase folgte. Das betraf auch die vielfältigen Liedkompositionen: „Zu dem überreichen Liedersegen [...] treten nicht nur [...] kirchliche Gebrauchswerke für Chor und Orgel, sondern auch Bearbeitungen und Ausgaben anderer, Reger [...] nahestehender Meister. J. S. Bach [...] an erster Stelle [...]“ (F. Stein 18).

Auch in den folgenden Jahren kamen weitere geistliche wie weltliche Werke dazu. So das 12-stimmige „Vaterunser“ (1909, unvollendet) oder Vertonungen von Gedichten bekannter oder zeitgenössischer Dichter wie Friedrich Hölderlin (1770–1843) – 1912 „An die Hoffnung“; Richard Dehmel (1863–1920) in: op.83 10 Gesänge 1904–12: „Lieblich hat sich gesellet“; „Eine gantz neu Schelmweys“. Weitgehende, wenn auch nicht erschöpfende Übersichten zu Regers Liedkompositionen bieten einschlägige Lexika (H. Riemann 1073; Brockhaus 372).

Reger in Pro und Contra
Können, gepaart mit Fleiß und Ehrgeiz, zahlt sich früher oder später aus. Aber eine steile Karriere schafft auch Distanz, Widerstände, Gegnerschaft. Manche sahen ihn als schädlichen Neuerer. In Weiden, München, Leipzig traf er auf Menschen und Künstler, die durch von seiner Musik und seiner Persönlichkeit angezogen wurden. Dafür stehen exemplarisch zwei Ehrungen. Unmittelbar nach der Uraufführung des 100. Psalms am 31. Juli 1908 wurde Reger die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Jena verliehen. Vor ihm hatten Robert Schumann und Hans von Bülow sie erhalten. Für Reger war es die „größte Auszeichnung seines Lebens“: „Mit dem Dr. h. c. halte ich meine irdische Laufbahn für abgeschlossen! Jegliche andere Ehrungen sind mir gleichgültig.“ Er freute sich aber schon, als er am 12. Oktober 1910 den Ehrendoktor der Berliner Medizinischen Fakultät bekam. Begründung, dass „[...] seine Musik durch ihren Wohlklang die Traurigen erhebe und die kranken Gemüter heile“ (F. Stein 26). Nach der ersten Promotion unterzeichnete er scherzhaft mit „Dr. humoris causa“. Nun „bezeichnete er sich in seinen Briefen fröhlich als ,Hausarzt’, [...] der aber ,nur Kamillentee verschreibe’“. Stein weist auf das allgemein bekannte Musikverständnis von Mediziner*innen hin, von denen nicht wenige zu Regers Freundeskreis gehörten (F. Stein a.a.O.).

Internationale Ehrungen werden Reger nicht ganz gleichgültig gewesen sein. 1906 erhielt er in St. Petersburg den Silbernen Lorbeerkranz, einen Publikumspreis für sein Auftreten als Dirigent und Pianist. 1908 ernannte ihn die Schwedische musikalische Akademie Stockholm zu ihrem Ehrenmitglied. Auch in den Niederlanden und der Schweiz entstanden „Reger-Gemeinden“.

Getreu dem biblischen Diktum, dass ein Prophet nichts in seinem Vaterland gilt (Mt. 13,57), erging es Reger in der Münchner Zeit. Dort traten die Gegensätze offen zutage. Anhänger Regers und der „Neudeutschen“ gerieten sogar handgreiflich aneinander. Der Musikkritiker Rudolf Louis, der Regers Werke zumeist runterschrieb, setzte in diesem Fall auch einen Verriss in die „Münchener Neuesten Nachrichten“. Fünf Tage später schrieb Reger an ihn: „Ich sitze im kleinsten Raum des Hauses. Ich hatte ihre Kritik vor mir. Bald werde ich sie hinter mir haben [...]“.

Da der Meister ein Kämpfer war, stärkten Kontroversen eher seine kreative Kraft, als dass sie ihn lähmten. Die Auseinandersetzung mit den Vertreter*innen der „neudeutschen“ Richtung, der „Münchner Schule“ in der Wagner-Liszt-Nachfolge („poetisierende Programmmusik“) bestärkte ihn in der Auffassung, ungebundene, „absolute Musik“ zu komponieren. Er sah sich als Nachfahre seines großen Vorbildes Bach in guter Gesellschaft mit Beethoven, Brahms und Zeitgenossen wie Rheinberger, dem Pianisten und Komponisten Ferruccio Busoni (1866–1924) und Interpret*innen wie dem Sänger Joseph Loritz (1864–1908), dem Geiger Joseph Hösl (1869–1941) oder der Pianistin Henriette Schelle (1879–1950).

Nicht gefallen haben dürfte ihm die Kritik seines Lehrers Hugo Riemann. In seinem Musiklexikon, 6. Auflage 1905, äußert sich dieser in einem überwiegend positiven Artikel zu Leben und Werk seines Meisterschülers kritisch zu dessen Liedkompositionen: Darin habe „[...] er sich vielfach von einer Strömung fortreißen lassen, welche das Grundwesen des Liedes zerstört. [...] Seine Erfindungskraft ist so reich, daß nur bewußte Beschränkung im Gebrauch der Kunstmittel, nicht aber absichtliche Überbietung seiner Vorgänger ihm als leitendes Schaffensprinzip zu wünschen ist, um aus ihm den Meister zu machen, der die Reihen der Großen fortsetzt“ (Riemann 1073).

Thumbnail imageReger heute
Abgesehen von der erhöhten Aufmerksamkeit anlässlich seines 150. Geburtstages spielt Regers Gesamtwerk im gegenwärtigen Musikgeschehen eine unwesentliche Rolle. Im Bereich der Kirchenmusik ergab ein Stimmungsbild, dass seine Musik allgemein „zu wenig Beachtung“ findet. „Viele Werke bedürfen eines anspruchsvollen bzw. erfahrenen Hörers.“ Reger spiele „als Bindeglied zwischen Spätromantik und Moderne eine wichtige Rolle“, nicht zuletzt „durch seine vielen Transkriptionen und Variationskompositionen älterer Musik“. Bei der Chormusik „gibt es einige Standardwerke [...]. Acht geistliche Gesänge, Choralkantaten“ (Chor und Orgel). „Die Werke für Chor a cappella sind sehr reizvoll und nicht leicht zu singen.“ Die musikgeschichtliche Bedeutung Regers wird übereinstimmend in seiner Vermittlerrolle gesehen – „ein ganz Großer der Spätromantik“; „Verwendung von alten Formen“, „Klangliche Weiterentwicklung des späten Brahms“. „Ich vergleiche diese Musik [...] mit den neobarocken Bauten jener Zeit. Das passt sehr gut zusammen. Reger versucht, trotz der [...] tonalen Dichte eine polyphone Anlage seiner Werke [...].“

1947 wurde das Max-Reger-Institut (MRI) auf Initiative von Elsa Reger gegründet. Es besitzt die weltweit größte Zahl von Reger-Autographen und bietet im Reger-Portal (www.maxreger.info) laufend Informationen über Neuerscheinungen. Im Jubiläumsjahr 2023 ist dort die Übersicht zu 113 nationalen und internationalen Veranstaltungen und Konzerten einzusehen. Für die Reger-Gesamtausgabe (RWA www.reger-werkausgabe.de) wurde der Grundstein 1954 gelegt. Sie umfasst 35 Bände.

Wie schon zu anderen runden Anlässen Regers, wie dessen 125. Geburtstag 1998 oder 100. Todestag 2016, wurden Sondermarken oder Jubiläumsbriefe herausgebracht – zuletzt am 17. März 2023, zwei Tage vor dem 150. Geburtstag, die Sondermarke zu 160 Cent.

Beachtenswert: 1990 wurde der Asteroid 4347 nach Max Reger benannt. Welch eine Ehrung über den irdischen Tellerrand hinaus...

Persönliche Schlussbemerkung
Bei Musikern wie Max Reger weitet sich unser Horizont nach mehreren Seiten. „Susanne Popp hat Reger als ,Grenzgänger zwischen den Konfessionen, zwischen weltlicher und geistlicher Musik, zwischen Schlichtheit für Laien und Komplexität für professionelle Musiker' bezeichnet“ (zit. b. Schaarwächter a.a.O., Ausgabe 1, S. 6). Wer sich darauf einlässt, erfährt am Ende sogar Neues über sich selbst – so wie ich...

Eberhard Erdmann
01.09.2023

In der „Hoffnung, dass sich Neugierige davon inspirieren lassen“ verfasste Eberhard Erdmann für die Zeitschrift „Posaunenchor“ – Magazin für Bläserinnen und Bläser des Evangelischen Posaunendienst in Deutschland e. V. (EPiD) einen umfangreichen Beitrag über Max Reger. Wir danken für die freundliche Genehmigung zum Abdruck von Teilen des Textes.

Literatur- und Quellenangaben

  • Die im Internet aufgefundenen Links zu Regers Leben und Werk sind nicht im Einzelnen aufgeführt.
  • Hans Joachim Moser, Die Evangelische Kirchenmusik in Deutschland, Verlag C. Merseburger Berlin-Darmstadt 1954.
  • Forum Kirchenmusik 2023. Ausgabe 1; Ausgabe 2, (www.kirchenmusik-vem.de), J. Schaarwächter.
  • Fritz Stein, Reger, sein Leben in Bildern, 1941, 3. Aufl. 1956 VEB Bibliographisches Institut Leipzig.
  • Musik-Lexikon von Hugo Riemann, 1882, 6. Aufl. 1905 Max Hesse Verlag Leipzig.
  • Musiklexikon Brockhaus/Schott, 2 Bände, Wiesbaden/Mainz 1979.
  • Konzertbuch Orchestermusik, 3 Bände. VEB Deutscher Verlag für Musik Leipzig 1974.
  • Das Fischer-Lexikon, Band 5 Musik, Fischer Bücherei 1957, 5. Auflage 1963.
  • NDR Kultur, Sendung Welt der Musik, 19.03.2023 Thomas Böttger, „Der konservative Moralist“.
  • Max Reger zum 100. Todestag, seine Werke in C. F. Peters Musikverlag Leipzig, London, New York 2016.
  • Mitteilungen der Internationalen Max Reger Gesellschaft (IMRG) 16/2008.
  • Zur Interpretation der Orgelmusik Max Regers, Hermann J. Busch (Hrsg.), Verlag Merseburger 1988.

 

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